Landesehrenbriefe für langjährigen ehrenamtlichen Einsatz - Landrat überreicht Auszeichnung u.a. an Bernhard Schick aus Mardorf (18.12.2009)

Landrat Robert Fischbach (links) überreichte (v. li.) Heinrich Sause, Karl Heinrich Weinbach, Bernhard Josef Schick und Hans-Herbert Pletsch den Ehrenbrief des Landes Hessen. Es gratulierten (2. Reihe, v. li.) Bernd Riehl (1. Stadtrat Amöneburg), Bürgermeister Volker Muth (Gemeinde Weimar), Bürgermeister Andreas Schulz (Gemeinde Ebsdorfergrund) und der Beigeordnete Dieter Kamolz (Lahntal).

Dank und Anerkennung: Mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen ist am Dienstag in Marburg das langjährige ehrenamtliche Engagement von Hans-Herbert Pletsch (Weimar), Heinrich Sause (Lahntal), Bernhard Schick (Amöneburg-Mardorf, Vierter von Rechts) und Karl Heinrich Weinbach (Ebsdorfergrund) gewürdigt worden. Landrat Robert Fischbach überreichte die Ehrung im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Landratsamt und dankte den Geehrten für ihren Einsatz.

Bernhard Schick aus Amöneburg-Mardorf war von 1991 bis März 2009 Mitglied im Verwaltungsrat der Katholischen Kirchengemeinde St. Hubertus in Mardorf. Von 2003 an war er auch der stellvertretende Vorsitzende dieses Gremiums. Seit 1997 setzt er sich als Mitglied der Amöneburger Stadtverordnetenversammlung für die Interessen seiner Heimatstadt ein. Seit nunmehr 31 Jahren ist er auch aktives Mitglied der Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Mardorf.

Landrat Robert Fischbach hob die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements für die Allgemeinheit hervor: „Ohne die vielen guten Geister, die sich ehrenamtlich in ganz verschiedenen Bereichen einsetzen, müsste die Gesellschaft auf einige liebgewonnene und gewohnte Dinge verzichten – denn staatliche Institutionen könnten diese Bandbreite gar nicht abdecken!“ Die Auszeichnung mit dem Landesehrenbrief sei, so Fischbach, eine Möglichkeit, öffentlich wahrnehmbar „Danke“ zu sagen.

Hintergrund:
Der Ehrenbrief des Landes Hessen ist eine 1973 vom damaligen hessischen Ministerpräsidenten Albert Osswald gestiftete Auszeichnung für Verdienste um das Gemeinwohl.  Mit dem Ehrenbrief ausgezeichnet werden kann, wer sich mindestens zwölf Jahre lang in herausgehobener Position bei Vereinen, sozialen oder Kulturellen Institutionen oder in der Kommunalpolitik ehrenamtlich verdient gemacht hat.