Amöneburger Seniorenbeirat startet mit Schwung in verschiedene Projekte (18.07.2010)
Der
erst vor Kurzem ins Leben gerufene Seniorenbeirat der Stadt Amöneburg hat mit
großem Schwung seine Arbeit aufgenommen. Am 29.06.2010 fand eine weitere
Sitzung unter der Leitung der Vorsitzenden Hildegard Kräling im Schwesternhaus
Mardorf statt. Dabei stand natürlich neben einer Besichtigung des Hauses im
aktuellen Umbauzustand auch die Frage an, wie man mit dem Verein „Leben und
Altwerden in Mardorf und Umgebung e.V.“ zusammenarbeiten kann. Dieser wird das
Haus für drei Jahre von der Kirchengemeinde zur Nutzung überlassen bekommen.
Neben den gewähltern Mitgliedern des Seniorenbeirates aus den einzelnen
Stadtteilen gehören der Bürgermeister, Fraktionsvertreter, der
Seniorenbeauftragte Herr Wachtel, eine Vertreterin des Seniorentreffpunktes, der
AURA in Roßdorf und der Vorstand des schon genannten Vereins dem Gremium an. Der
Seniorenbeirat sieht sich zunächst als Anhörungsorgang in allen
kommunalpolitsichen Fragen. Aber mehr als das, möchte er sich zukünftig in
Seniorenfragen generell einmischen und im Sinne eines Netzwerkes Interessen und
Bedürfnisse stärker als bisher zusammen führen. Dazu strebt der Seniorenbeirat
an, einen eigenen Raum zu erhalten, der als kommunkatives Zentrum dienen kann.
Dazu könnte ein Raum im Schwesternhaus Mardorf dienen, in dem nach dem
vorliegenden Nutzungskonzept ein Beratungskonzept mit den verschiedensten
Institutionen umgesetzt werden soll. Bürgermeister Richter-Plettenberg äußerte,
dass er sich dafür einsetzen werde, dass die Stadt Amöneburg in diesem
Beratungsbereich tätig werde, um das Projekt Schwesternhaus zu unterstützen und
gleichzeitig ein für das gesamte Stadtgebeit wirkende Seniorennetz ins Lebens zu
rufen.