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Stadt Amöneburg
Am Markt 1
35287 Amöneburg
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Das ATMEN-Projekt stellt sich vor





ATMEN ist = Amöneburg -Tourismus, Mobilität - Erneuerbare Energie - Natur

Die Stadt Amöneburg entwickelt neue Optionen für eine gedeihliche Zukunft als Kommune im ländlichen Raum. Dabei möchte sie auch ihr touristisches Potenzial stärker in Szene setzen. Traditionell bietet der Standort Amöneburg mit seinem außergewöhnlichen Naturschutzgebiet und seinem spektakulären Landschaftsbild eine hervorragende Ausgangslage zum Ausbau des sanften Tourismus, und ist zugleich im "Marburger Land", dem "Touristik-Service Marburger Land" und dem "Geopark Vulkanregion Vogelsberg" tourismusorganisatorisch sehr gut regional vernetzt.

Was liegt näher, als diesen Schwerpunkt auszubauen?

Eine eigens für ein noch ausdifferenzierteres Tourismusprofil an ein renommiertes Institut in Auftrag gegebene Studie hat erste Ergebnisse erbracht: Diese bestätigt, dass sehr günstige Voraussetzungen bestehen den "Berg" als attraktives Ziel noch stärker in Wert zu setzen (auch Besucher aus dem Rhein-Main-Gebiet kommen bei entsprechenden Angeboten als Zielgruppe in Betracht). Andererseits wurde festgestellt, dass es der Stadt noch an zusätzlichen Besonderheiten und Strukturvoraussetzungen wie ausreichenden Übernachtungskapazitäten fehlt, um dieses Besucher-Potential auch wirklich für sich nutzen zu können.

Die Tourismusplaner hatten sich dabei auch mit dem ehemaligen Steinbruchgelände auf halber Höhe zur Altstadt und direkt unterhalb des Naturschutzgebiets, das spätestens nach Ende der Deponienutzung an die Stadt zurückgegeben werden muss, zu befassen. Die Stadt Amöneburg möchte diese Fläche als ihr Tourismuskapital einsetzen. Ihre Empfehlung: das Areal unter anderem wegen seiner (verkehrs)günstigen Lage in jedem Falle mit einer neuen Nutzung zu einem zentralen Element zur Förderung des Tourismus zu machen!

Unter Einbeziehung eines für Deponie-Nachnutzungen ausgewiesenen Fachbüros aus Marburg (GFM) wurden Vorarbeiten geleistet, die darauf abzielen eine touristische Folgenutzung planungs- und genehmigungsrechtlich vorzubereiten.
Auf Grundlage der bereits gewonnen Ergebnisse, und des internen Dialogs mit Fach- und Genehmigungsbehörden, Fraktionsvertretern sowie Tourismusakteuren, wurden inhaltliche Schwerpunkte diskutiert und auf ihre Umsetzbarkeit vorgeprüft. Dabei kristallisierte sich heraus, dass ein aus mehreren Elementen bestehendes Nutzungskonzept mit den Themen Kultur-, Natur-, und Technikerlebnis, das größte Spektrum an Geschäftsmodellen ermöglicht. Klug kombinierte Nutzungen bieten Flexibilität im Hinblick auf zukünftige Marktentwicklungen (somit auch optimale Sicherheit für Investoren). Dieser Aspekt wird noch dadurch gesteigert, dass das Konzept sowohl auf städtische als auf Entwicklungsziele des ländlichen Raums ausgerichtet ist.

Ziel ist es, mit der angestrebten Folgenutzung, das Profil der Stadt Amöneburg zu schärfen und damit ihre Außenwirkung zu erhöhen. Sie soll als Initialzündung für die mittel- bis langfristige Entwicklung der Stadt insgesamt wirken.
Das zentrale Element des Vorhabens ist eine als "Arena" harmonisch in die Landschaft geplante Multifunktionshalle beachtlichen Ausmaßes, die wie ein vorgelagerter Hügel wirkt. Daneben werden Parkplatzflächen, die aus der Ferne nicht sichtbar sind, ein wichtiges Element darstellen.

Das Gesamtprojekt soll energieautark sein. Als Energiequellen sind Photovoltaik und Windkraft aus Kleinanlagen ohne störende Rotoren im Gespräch, die mit Speichertechnologien wie Lithium-Ionen-Speichern- und Druckluftspeicher-Modulen sowie natürlichen Wärmespeichern kombiniert werden sollen. Auch Geothermie und Wasserkraft sollen im Idealfall eine Rolle spielen, so dass ein breites Spektrum an erneuerbaren Energien in naturnaher Umgebung genützt wird, das dem Besucher auch sinnlich erlebbar gemacht werden soll.

Zugleich werden die rechtlichen Rahmenbedingungen voll ausgenutzt, um einen kostengünstigen und preisstabilen Betrieb ermöglichen. Dies wird das Vorhaben im touristischen Wettbewerbsumfeld auch wirtschaftlich attraktiv machen.
Ein möglicher Überschuss an gewonnener Energie soll dazu verwendet werden, den Transfer von Besuchern von den Parkflächen in die Altstadt zu gewährleisten, die dadurch positiv belebt wird, ohne dass Nachteile aus dem Zuwachs an Besuchern durch PKW-Emissionen oder zusätzliche Verkehre entstehen. Ein weiterer Anteil soll über Ladestationen an Elektromobile abgegeben werden. Elektromobilität ist überhaupt ein wichtiger Baustein des Konzepts.

Derzeit werden die planungsrechtlichen Grundlagen geschaffen, damit das Projekt erfolgreich vermarktet werden kann. Darüberhinaus ist vorgesehen das Gelände so zu modellieren, dass eine optimale Nutzung der attraktiven Flächen mit Fernblick ermöglicht!

 
Über Natur- und Energie-Lehrpfade und die nahtlose Anbindung an das bestehende Naturschutzgebiet sowie die direkte Anbindung an den neuen Premiumwanderweg wird dieser Energie"park" in einer hoch attraktiven Umgebung in Wert gesetzt. Wenn möglich sollen auch marktaktuelle Übernachtungsmöglichkeiten in einer Art "Ressort" das Angebot abrunden.
Die Projektskizze trägt den Arbeitstitel ATMEN (Amöneburg, Tourismus, Mobilität, Erneuerbare Energien, Natur). ATMEN ist nicht nur eine einprägsame Abkürzung, sondern ATMEN greift Empfindungen auf, die schon jetzt Viele mit einem Besuch "auf dem Berg" verbinden: Amöneburg ist ein Ort zum Aufatmen, der dazu einlädt den Blick über die Landschaft schweifen zu lassen. In Zukunft noch mehr!

Mit Erreichen eines ersten Planungsstandes mit sehr positiver Bewertung der Machbarkeit und das aus unterschiedlichen Blickrichtungen heraus (u.a. Marktpotential, Genehmigungsfähigkeit, Energierechtlicher Rahmen), wird nun die breite Öffentlichkeit über das Vorhaben informiert, und damit in einem möglichst frühen Stadium zur konzeptionellen Beteiligung aufgerufen.

Schon wegen seines ganzheitlichen Ansatzes darf dem Projekt eine breite Unterstützung bei Ortsansässigen und dem regionalen und politischen Umfeld zugetraut werden, nicht zuletzt, weil das Vorhaben hervorragend zum bereits bestehenden Charakter von Amöneburg passt, und dabei innovativ in die Zukunft weist.









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