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Stadtwerke gewinnen Stromausschreibung des Landkreises - Stromverbrauch der Spaß macht!



Zum zweiten Mal in Folge haben die Stadtwerke Marburg bei einer europaweiten Ausschreibung den Zuschlag erhalten, öffentliche Liegenschaften im Landkreis Marburg-Biedenkopf mit Ökostrom zu versorgen. Gemeinsam mit sieben Städten, elf Gemeinden und vier kommunalen Unternehmen hatte der Landkreis Marburg-Biedenkopf den Strombedarf von 18,1 Gigawattstunden pro Jahr für die Lieferjahre 2017 bis 2019 ausge schrieben, was bisher die höchste vom Landkreis ausgeschriebene Stromliefermenge ist.

Zu den Liegenschaften, die das kommunale Unternehmen in Zukunft mit Ökostrom versorgen wird, zählen beispielsweise Verwaltungsgebäude, Schulen, Freizeiteinrichtungen, Sportanlagen und die Straßenbeleuchtung im gesamten Landkreis. Die Ausschreibung wurde in vier Lose getrennt, die nach Art der Verbrauchsstellen aufgeteilt wurden. Dabei wurde unter- schieden zwischen Sondervertrags-Verbrauchsstellen, also Liegenschaften mit hohem Stromverbrauch, zum Beispiel Schulen, Schwimmbäder oder die Kreisverwaltung selbst, und Liegenschaften, die einen geringeren Stromverbrauch haben. Dazu zählen kleinere Verwaltungsgebäude oder Sportanlagen. Das dritte Los betrifft Wärmestrom-Verbrauchsstellen, an denen mit Strom Wärme produziert wird. Das vierte Los gilt für die Straßenbeleuchtung. Die Stadtwerke Marburg waren in dieser Ausschreibung die günstigsten Anbieter und haben für alle vier Lose den Zuschlag erhalten.

Die Stadtwerke Marburg haben am Gesamtenergiemix einen Anteil erneuerbarer Energien von über 90 Prozent. Damit liegt das kommunale Unternehmen laut TÜV SÜD an der Spitze der Energieversorgungsunternehmen in Deutschland und erfüllt mehr als die geforderten Kriterien des TÜV SÜD. Rainer Kühne, Geschäftsführer der Stadtwerke Marburg, sagt dazu:
"Eines unserer Unternehmensziele ist der Schutz des Klimas und der Ausbau der Erneuerbaren Energien - das schreiben wir nicht nur, sondern wir setzen es auch wirklich in die Tat um".

Sichtlich erfreut, dass die Stadtwerke die Ausschreibung des Landkreises erneut für sich entscheiden konnten und die Stromversorgung öffentlicher Liegenschaften im Landkreis in Zukunft mit dem Ökostrom der Stadtwerke Marburg gesichert wird, zeigte sich auch Holger Armbrüster, Vertriebsleiter der Stadtwerke Marburg. "Als kommunales Unternehmen freuen wir uns sehr, dass wir in unserer Heimatregion zum zweiten Mal in Folge mit der Qualität und den Preisen unseres Ökostroms überzeugt haben und uns damit gegen unsere Mitbewerber durchsetzen konnten".

Die Stadt Amöneburg bezieht schon lange für ihren Eigenverbrauch einschließlich Sondervertragsabnahmestellen und Straßenbeleuchtung Strom aus regenerativen Energien - und der neue Anbieter ist auch der Alte. Das es ein regionaler Anbieter darf uns freuen.

Das Schöne ist, dass die Preise deutlich gesunken sind und die Stadt Amöneburg beispielsweise jährlich ca. 30.000 Euro sparen wird. Das ist letztlich dem Wettbewerb zu verdanken. Das Ergebnis beweist, das Strom nicht von Vornherein teurer werden muss. Geschickte Kooperation macht es möglich, indem man die Mengen vergrößert und sich den Ausschreibungsaufwand teilt.






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