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Stadt Amöneburg
Am Markt 1
35287 Amöneburg
Tel.: 0 64 22 / 92 95-0
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0174 / 92 07 200

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AMANABURCH-Tour (Premium-Wanderweg)


Karte als Auszug aus dem Flyer, der zum Download bereit steht
Karte als Auszug aus dem Flyer, der zum Download bereit steht

Das Gebiet der Stadt Amöneburg eignet sich in hervorragender Weise zum Wandern über Berg und durch Tal, und entlang von Gewässern im Ohmtal. Was bisher fehlte waren, nach modernen Standards ausgewiesene Rundwanderwege, die auf möglichst naturbelassenen Wegen ein abwechslungsreiches und naturnahes Wandererlebnis bieten und von ortsfremden Gästen gut gefunden werden.

Das hat sich mit der AMANABURCH-Tour geändert. Sie ist die erste Rundtour ihrer Art und mit einer Länge von 11 Kilometern in 2 Stunden zu begehen. Doch man sollte sich doppelt so viel Zeit nehmen, denn es gibt wunderbare Möglichkeiten zu rasten, sei es in der herrlichen Natur oder in den naheliegenden Gastronomiebetrieben.

Nachstehend können Sie den Flyer als PDF-Datei herunterladen, der auch am Wanderportal "Gollgarten" ausliegt (Kreisstraße 30 in einer scharfen Kurve zwischen der Bundesstraße 62 und der historischen Altstadt von Amöneburg).

Hier einmal einige Rückmeldung von Wanderern:

"Hallo ihr Verantwortlichen, ich bin gestern den neuen Amanaburch-Wanderweg gegangen und muß Ihnen ein Kompliment für diesen Weg machen. Wunderschön zu laufen und wahnsinnig abwechslungsreich!!! Einfach tolle Strecke!! Sie sollten den Weg als Premiumwanderweg klassifizieren lassen! Nochmals danke für das Aussuchen und Markieren dieser Strecke. ... Pflegen Sie die Strecke, es lo

"Hallo liebe Wanderbegleiter, es war wunderschön mit Ihnen die Amanaburchtour zu gehen. Sie bietet herrliche Ausblicke und ist gut zu laufen. Nicht nur das Wetter war traumhaft an diesem Tag, auch die netten Mitwanderer und vor allem die gute Bewirtung unterwegs hat uns überrascht. Es wird uns in guter Erinnerung bleiben und zum Wiederkommen bewegen. Herzlichen Dank und liebe Grüße ..."
.

 












Die AMANABURCH-Tour

Hier können Sie den Flyer mit Wegbeschreibung als PDF-Datei herunter laden ...















Amanaburch-Tour bei GPS-Tracks (gpx-Datei)

Die AMANABURCH-Tour ist auch im Portal GPS-Tracks hinterlegt. Dort kann man die Tour für GPS-Geräte als gpx-Datei beziehen, in Google Earth anzeigen lassen oder die Strecke im 3D-Bildflug erkunden.



Hinweise und Anregungen zur AMANABURCH-Tour

Nutzen Sie das Webformular um Hinweise und Anregungen zu geben. Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung:



Deutsches Wanderinstitut

Die AMANABURCH-Tour ist vom Deutschen Wanderinstut als Premium-Wanderweg zertifiziert worden. Infos über die Rahmenbedingungen des komplexen des Zertifizierungsverfahrens hier:




"Holzspielplatz" im Naturschutzgebiet mit Fernblick ins Ohmtal
"Holzspielplatz" im Naturschutzgebiet mit Fernblick ins Ohmtal

Beschreibung der Wanderroute: Start und Ziel: Parkplatz "Gollgarten"

Unser Rundwanderweg beginnt mitten im Naturschutzgebiet Amöneburg. Durch die enge Verflechtung verschiedenartiger Lebensräume wie Strauchflora, Trockenrasenflächen, kleinen Wäldchen ist der Arten- und Individuenreichtum der Tierwelt sehr groß. Dies trifft besonders für den Bereich der Vögel und Insekten zu. Nähere Informationen erhalten Sie unterwegs.

Die historische Kulturlandschaft mit stark besonnten Magerrasensteilhängen soll mit möglichst geringem Aufwand erhalten werden. Das schaffen die Ziegen mit »BISS«. Man kann auch beim Wandern durch das Ziegengehege Bekanntschaft mit Eseln machen. Beim sogenannten »Rabenkopf « befindet sich ein idyllischer Rastplatz. Weitere Informationen finden sie auf den Schautafeln vor Ort. Über einen langen Wiesenweg wandern Sie über eine kleine Brücke entlang des Rulfbachs und der Ohm und kommen in der Nähe des »Bekassinenloches« zur historsichen Ohmbrücke und zur Eisenbahnbrücke der Ohmtalbahn. Die Bekassine ist der Vogel des Jahres 2013. Eine Schautafel vermittelt Informationen über die Vogelwelt. Hier befindet sich ein schattiger Rastplatz zur Beobachtung der vielfältigen Vogelwelt.

Die Brücker Mühle ist ein lebendes Industriedenkmal, das in dritter Generation geführt wird. Die Mühle verfügt über ein Wasserkraftwerk. Sie ist funktionsfähig und kann nach Absprache besichtigt werden. Die Mühle befindet sich nahe der Kreuzung des Radfernweges R6 mit dem Lange-Hessen-Radweg. Vor Ort informieren weitere Tafeln. Dort wird seit 1248 und bis heute Getreide gemahlen. Prominentester Gast der Mühle war Prinz Charles, der 1997 mit dem Hubschrauber einflog, um das Areal zu besichtigen.

Am Nordhang der Amöneburg lädt die Magdalenen-Kapelle, die im Volksmund Lindaukapelle genannt wird, zum Innehalten ein. Die Kapelle befindet sich an der Stelle des im 14. Jahrhundert wüst gefallenen Dorfes Lindau. Der heutige Bau stammt aus dem Jahr 1867. Hier vorbei ist der Hl. Bonifatius im achten Jahrhundert auf die "Amanaburch" (= Burg über der Ohm) gelangt, wovon sich der heutige Stadtname ableitet. Die Lindaukapelle ist ein beliebtes Wallfahrtsziel für Pilger und Gläubige, und bei ihr werden im Juli Gottesdienste im Freien gehalten. Die erste urkundliche Erwähnung datiert aus dem Jahre 721, als der Hl. Bonifatius von der fränkischen Bergfeste "Amanaburch" aus sein Missionswerk begann. Damals gründete er zunächst eine Zelle. Danach wurde daraus ein Kloster, dem Hl. Michael geweiht. Nach der Überquerung der Straße kommt man bei der Waschbach vorbei. Hier soll der Hl. Bonifatius seine Tauffeiern abgehalten haben. Im 15. Jahrhundert wurde die Brunnenstelle zum Waschplatz erweitert. Das Gelände war der städtische Bleichplatz mit eigener Hütte, dem sogenannten Bleicherhäuschen. Eine Erfrischung für die müden Füße ist möglich.

Eine kleine Rast unterhalb eines Wegkreuzes (Abstecher), beim sogenannten alten Kloppwerk, ist hier bei einem herrlichen Blick auf die Basalt- Felsformationen möglich. Unter einer Linde steht ein sanierter Bildstock. Davon gibt es mehrere rund um die Amöneburg. Nun schlängelt sich ein Pfad den Berg hinauf (im Volksmund: Schlangenpfad), von wo man bereits herrliche Ausblicke genießen kann. Die ersten Reste der alten Stadtmauer werden beim Mauerrundweg sichtbar. Schon aus dem 6. Jahrtausend v. Chr. finden sich Siedlungsspuren. Später bauten die Kelten im 3. Jahrhundert v. Chr. den Berg an der "Amana" (d.h. Ohm) zur befestigten "Amanaburg" aus.

Der Höhepunkt der Wanderung wird nahe der 365 Meter über dem Meer gelegenen Stiftskirche erreicht. Der mittelalterliche Nordturm der neugotischen, 1865 errichteten Basilika überragt die Dächer von Amöneburg. Die katholische Kirche ist St. Johannes dem Täufer gewidmet, ihr Vorgänger diente zwischen 1360 und 1803 als Kirche eines Kollegiatstiftes. Der Name der neben dem heutigen Gotteshaus gelegenen Stiftsschule erinnert daran. Bei den imposanten Schlossmauern handelt es sich um die Reste der schon im frühen Mittelalter, zur Zeit des Hl. Bonifatius, hier vorhandenen Burg, welche den Mittelpunkt eines größeren, dem Erzbistum Mainz zugehörigen Territoriums bildete. Im Zentrum der Stadt befindet sich der rechteckige Marktplatz. Um den Platz stehen viele alte Gebäude. Die sehenswerte Altstadt steht unter Denkmalschutz. Neben dem am Marktplatz gelegenen Rathaus findet man das Museum und das Naturschutz-Informations-Zentrum. Gastronomiebetriebe laden zum Verweilen ein.

Weiter führt uns die Wanderung nun durch einen kleinen Urwald zu einem Spielplatz mit einer herrlichen Aussicht Richtung Homberg/Ohm. Dort steht zur Erholung ein Wandersofa mit herrlichem Fernblick für Sie bereit. Sie wandern eine Runde um die "Wenigenburg", die kleine Schwester des Schlosses. Sie wurde im 12. Jahrhundert als Vorburg auf dem "wenigen" (= kleinerem) Berg errichtet, diente lange Zeit als Burgmannensitz und wurde nach der Zerstörung im letzten Drittel des 15. Jahrhunderts nicht wieder aufgebaut. 1966-70 und 1985 erfolgte die Ausgrabung und Rekonstruktion von Teilen der Burg. Man genießt eine phantastische Aussicht. Vorbei an den Magerrasenflächen finden Sie wieder zum Parkplatz zurück.

 







Stadt Amöneburg
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