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Stadt Amöneburg
Am Markt 1
35287 Amöneburg
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Energiemengenbilanz zeigt hohen Beitrag der Stadt Amöneburg zur Energiewende auf


Während der "Stromhunger" in Deutschland weiterhin ungebrochen und auch im Stadtgebiet Amöneburg der Gesamtstromverbrauch in den letzten Jahren nicht wirklich gesunken ist, hat die Produktion von elektrischer Energie im Stadtgebiet enorm zugenommen.

Vor allem durch die beiden Biogasanlagen waren die Stadt Amöneburg und ihre Einwohner bereits seit 2014 im Strombereich bilanziell energieautark. Aber auch die große Anzahl von Photovoltaikanlagen hat zu diesem tollen Wert beigetragen.
Heute nennt ca. jeder Zehnte Stromverbraucher eine Photovoltaikanlage sein eigen. Die etwa 270 Anlagen produzieren jährlich ca. 3,5 Gigawattstunden, und die beiden Biogasanlagen liefern zwischen 3 und 3,5 Gigawattstunden Strom.
Der rasante Anstieg in 2016 liegt natürlich an der Inbetriebnahme von fünf modernen Windkraftanlagen, die im Laufe ihres ersten Betriebsjahres etwa 16,7 Megawattstunden Strom erzeugt haben. Im Jahr 2017 haben sie deutlich mehr Strom erzeugt. Dabei ist zu berücksichtigen, dass zwei zusätzliche Anlagen im Jahr 2017 in Roßdorfer Wald ans Netz gegangen sind.
Bei aller Kritik an der Windenergie, die derzeit landauf - landab stärker geworden zu sein scheint, oder auch am Maisanbau, muss aber der damit verbundene klimapolitische Effekt positiv heraus gehoben werden.
Im Jahr 2016 wurden durch Anlagen zur Erzeugung von Erneuerbaren Energien im Stadtgebiet 13.800t giftiges CO² eingespart und dadurch die Umwelt entlastet.

Wenn man den Gesamtstromverbrauch in Amöneburg mit etwa 12 Gigawatt mit der hier erzeugten Strommenge ins Verhältnis wird klar, dass heute mehr als dreifache an Strom produziert wird, und Amöneburg damit einen hohen Beitrag auch für andere Regionen leistet.

Ungeachtet bestehender Planungen legt die Stadt Amöneburg deshalb mit dem Projekt "Bioenergiedorf 2.0" einen neuen Schwerpunkt auf das Thema Wärme. Während die lokale Politik keinen oder nur äußerst geringen Einfluss auf den Energieverbrauch der Industrie oder auch im Verkehr hat, kann jeder Bürger im Bereich Wärme etwas tun. Die Stadt Amöneburg ist deshalb stolz auf ihre beiden Bioenergiedörfer Erfurtshausen und Mardorf, und unterstützt die Genossenschaften, die diese Milliionenprojekte in Bürgerhand gestemmt haben, bei Ihren klimapolitischen Bemühungen.

Derzeit wird die Idee verfolgt auch die Orte Roßdorf, Rüdigheim und Amöneburg zu Energiedörfern zu machen. In allen drei Orten gibt es Menschen, die sich in sog. Nahwärmeinitiativen zusammengeschlossen haben, weil sie zukünftig ihre Wärmeversorgung nach dem Vorbild anderer Orte selbst in die Hand nehmen wollen.
Im Laufe dieses Jahres will die Stadt Amöneburg deshalb möglichst für alle drei Orte Machbarkeitsstudien in Auftrag geben du finanzieren, die als Entscheidungsgrundlage für die Aktiven in den Nahwärmeinitiativen dienen sollen, wenn es um die Frage geht, ob die zu Grunde liegenden Projekte umgesetzt werden.
Die Stadtverwaltung drückt die Daumen, dass gute Ergebnisse heraus kommen und weitere Beiträge zur Energiewende möglich werden.

Lokale Ansprechpartner für Interessierte sind:
  • Rüdigheim: Alfred Riehl
  • Amöneburg: Tim Rothärmel
  • Roßdorf: Winfried Bieker







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