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Stadt Amöneburg
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Sternsinger-Aktion 2018: Kinder besuchen Rathaus und sammeln für Kinder in Indien



Noch mehr kleine und größere Könige als im letzten Jahr nahmen an der Sternsinger Aktion in Amöneburg, wie in vielen anderen Orten unseres Landes, teil. Dabei fand der Besuch der langen Weihnachtsferien geschuldet erst am Freitag den 12. Januar statt.
In Begleitung von Frau Ehrlich und Frau Guldin von der Pfarrgemeinde, kamen etwa zwanzig als Könige verkleidete Kinder mit Betreuern in das Rathaus der Stadt Amöneburg. Die ältesten von Ihnen sind bereits seit zwölf Jahren dabei. Allein in der Amöneburger Kernstadt sind 23 Kinder und Jugendliche an der Sternsinger Aktion beteiligt. Das jüngste Kind ist sechs Jahre alt.
Mit ihren Lied- und Wortbeiträgen nehmen Sie Teil an der größten Solidaritätsaktion von Kindern weltweit, an der allein in Deutschland jährlich mehrere Hunderttausend Kinder mitwirken. Bürgermeister Michael Plettenberg dankte den Kindern für ihren persönlich und tollen Beitrag, mit dem Ziel notleidende Kinder in der Welt zu helfen. Gleichzeitig machte er Mut für die manchmal nicht einfache Arbeit der Sternsinger. Auch wenn es in Amöneburg absolut untypisch ist, hört man doch leider immer häufiger, dass die singenden und helfenden Sternsinger Kinder auf Ablehnung stoßen.

In diesem Jahr ist das Schwerpunktland der Aktion, die im Bistum Fulda durch Aussendung der Sternsinger im Dom zu Fulda begann, Indien. Weltweit müssen 152 Millionen Kinder arbeiten - mehr als die Hälfte davon unter gefährlichen und ausbeuterischen Bedingungen. Diese Kinder müssen arbeiten, weil ihre Familien arm sind und die Eltern kein gesichertes Einkommen haben. Die Sternsinger Aktion setzt sich für die Veränderung solcher Unrechtsstrukturen ein. Wichtigstes Mittel dabei ist Bildung. Jedes Kind hat das Recht auf Bildung. Dieses darf weder durch die Arbeit von Kindern beeinträchtigt noch darf es ihnen vorenthalten werden. Damit Kinder und Eltern Bildung als Chance, der Armut zu entkommen, erkennen und vor allem auch nutzen können, braucht es eine stärkere Sensibilisierung der Familien. Die Regierungen müssen Schulbildung, Schulmaterial, Gesundheitsvorsorge und Schulessen kostenlos anbieten, damit arme Familien entlastet und unterstützt werden. Damit wird die Notwendigkeit für Kinder, durch schwere Arbeit zum Haushaltseinkommen beizutragen, erheblich reduziert.

Das Kindermissionswerk unterstützt aktuell weltweit 2.168 Projekte in 112 Ländern. Hinter jedem dieser Projekte stehen Kinder und Familien, die unsere Hilfe brauchen.

Die Könige brachten wie an vielen Häusern den Jahressegen am Rathaus an, der die Menschen beschützen soll.
Danke vor allen den Kindern, die zum Teil schon Jahre mitmachen, für ihr großartiges Engagement!






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