Gesellschaftliche Gruppen der Stadt Amöneburg treffen sich zum Stelldichein beim ersten Jahresempfang der Stadt Amöneburg (06.07.2009)
Auf Beschluss der Stadtverordnetenversammlung fand am vergangenen Sonntag erstmalig ein Jahresempfang der Stadt Amöneburg statt. Zu der öffentlichen Veranstaltung fanden sich auf Einladung des Stadtverordnetenvorstehers Wolfgang Rhiel und Bürgermeister Michael Richter-Plettenberg etwa 200 Personen zum Stehempfang mit anschließendem Imbiss ein. Umrahmt wurde die Veranstaltung vom Chorgesang der Mardorfer Jungen Kehlchen.
Die Moderation teilten sich Stadtverordnetenvorsteher und Bürgermeister. Die Bewirtung und Organisation wurde durch städtische Mitarbeiter/innen in hervorragender Weise abgewickelt.
Im
Rahmen der Veranstaltung hat die Stadt Amöneburg auch verdiente Bürger/innen
geehrt. So erhielt Herr Dr. Ulrich Strecker den Anerkennungs-preis für
ehrenamtliche Jugendarbeit für sein tolles Wirken für die legendären Amöneburger
Ferienspiele, die er seit 2000 federführend leitet. Schwester Ludbirga vom
Altenheim St. Josef erhielt kurz vor ihrem 70. Geburtstag zum Ende ihres fast
45jährigen Wirkens in Mardorf den
Bürgerpreis
der Stadt für besondere Leistungen in d er Sozialarbeit.
Foto (von
links):
Arnold Mengel, Wolfgang
Rhiel, Ursula Klüßendorf, Erwald Bieker, Prof. Dr. Niklot Klüendorf, Lore
Rödelbronn, Schwester Ludbirga, Michael Richter-Plettenberg, Herbert Hampl,
Gertrtud Lang, Dr. Ulrich Strecker, Wendelin Schick, Gregor Mengel, Willi
Schick, Dagmar Stabenow-Kräuter, Alfred Schick, Karl-Heinz Kräling, Josef
Jannsen
Daneben verlieh die Stadt Amöneburg die Bürgermedaille an eine Auswahl von verdienten Menschen. Darunter Frau Lore Rödelbronn aus Amöneburg, die seit mehr als 30 Jahren in der Kinder- und Jugendarbeit der Amöneburger Kolpinmgfamilie aktiv ist und Frau Gertrud Lang, die sich in der Borromäusbücherei in Rüdgheim unwahrscheinlich toll engagiert.
Herbert Hampl aus Mardorf wurde geehrt um seine Verdienste für den auf seine Initiative hin geründeten Kinderchor die „Mardorfer Jungen Kehlchen“. Alfred Schicck, Ewald Bieker und Josef Jannsen wurden für ihre Eigenleistung vor allem im Zusammenhang mit der in den letzten Jahren erfolgten grundlegenden Renovierung der Roßdorfer Mehrzweckhalle geehrt. Ebenfalls für Eigenleistungsprojekte wurde Arnold Mengel aus Erfurshausen mit der Bürgermedaille bedacht. Willi Schick, Wendelin Schick und Gregor Mengel wurden beispielhaft für ihre tatkräftige Mitarbeit bei städtischen Eigenleistungsprojekten im Rahmen der Dorferneuerung geehrt. Dagmar Stabenow-Kräuter und Karl-Heinz Kräling erhielten die Bürgermedaille für ihre ganz besodneren Verdienste rund um die Mardorfer Dorferneuerung. Bürgermeister und Stadt-verordnetenvorsteher wiesen in diesem Zusammenhang drarauf hin, dass die städtischen Gremien angesichts der großen Menge an ehrungswürdigen Personen eine sinnvlle Auswahl anässlich der ersten Ehrung dieser Art zu treffen hatte und forderten die Anwesenden auf, zukünftig eigene Vorschläge für Ehrungen zu machen.
Vor dem Überhang zum lockeren Gespräch referierte Prof.- Dr. Klüßendorf, der imOkober 2007 vom Ministerpräsidenten in Wiesbaden mit dem Bundesverdienstkreuz Erster Klasse ausgezeichnet worden war, zum Thema „Kleine Schritte zur Deutschen Einheit“.