Kommunikations-Offensive
Schnelle und einfache Kommunikation ist wichtig – Befragung ergab vielfältige Hinweise zur Kommunikation in der Stadt Amöneburg
Wie kommunizieren wir innerhalb unserer Stadt? Wer weiß von der großen Vielfalt an Angeboten, Aktivitäten und Veranstaltungen in den fünf Stadtteilen Amöneburgs? Wo können wir ansetzen, um die Kommunikation zwischen den Stadtteilen, der Politik und der Bevölkerung zu verbessern? Diese Fragen wurden während der Erarbeitung der kommunalen Entwicklungsstrategie gestellt und gaben den Ausschlag für das Projekt „Kommunikationsoffensive“ im Rahmen der Dorfentwicklung.
Nach der Analyse der Kommunikationskanäle fand als ein erster Schritt im Juni eine online-Befragung statt, an der fast 200 Personen aus allen Stadtteilen Amöneburgs teilnahmen. Dank dieser guten Beteiligung kann das Thema „Kommunikation in Amöneburg“ nun besser eingeschätzt werden. Zurzeit werden besonders lokale Messengergruppen und die Oberhessische Presse fast täglich bzw. wöchentlich von der Hälfte der Befragten genutzt, um sich über Angelegenheiten der Stadt Amöneburg zu informieren. Ein Drittel der Befragten informiert sich schließlich über den Ohmtal-Boten, die meinOrt-App, Instagram sowie in den Vereinen. Die Website der Stadt spielt aktuell eine untergeordnete Rolle in der Kommunikation. Der Ansatzpunkt der Stadtverwaltung die Website zu überarbeiten, wird daher durch die Umfrage deutlich bestätigt. Hinweise, was aus Sicht der befragten Bevölkerung wichtige Informationen bei einen Relaunche wären, sind Öffentliche Bekanntmachungen, Ansprechpartner, Termine der Müllabfuhr sowie der Veranstaltungskalender.
Besonders der Veranstaltungskalender stand im Fokus der Befragung. Aktuell informiert sich fast die Hälfte der Befragten wöchentlich mittels der lokalen Stadtteil- und Vereins-Messengergruppen über Veranstaltungen, gefolgt von der Oberhessischer Presse und den beiden Medien des Linus Wittich Verlages/LW Medien GmbH (Ohmtal-Bote, meinOrt-App). Die Website wird aktuell kaum genutzt, da hier die Veranstaltungen nur vereinzelt abgebildet werden. Auch nutzen von 65 befragten Personen nur zehn Personen die Website immer, wenn sie selber Veranstaltungen veröffentlichen wollen. Das hier Verbesserungsbedarf besteht wird deutlich, denn auch die Handhabbarkeit beim Eintragen von Veranstaltungen auf der Website wird von den Personen, die dies eher selten nutzen als „neutral“ eingeschätzt. Als Verbesserungsvorschläge wurden hier die bessere Vernetzung und Bewerbung sowie die Planung der Termine genannt, um Überschneidungen zu vermeiden.
Die Umfrage wollte auch wissen, welche Anregungen zur Verbesserung der Kommunikation der Stadt bestehen. Sehr häufig wurden Punkte, wie z. B. die schlechte Erreichbarkeit der Stadtverwaltung, fehlende Rückmeldungen zum Eingang oder der Bearbeitungsdauer, unzureichende Weitergabe von Informationen oder die ausstehende Digitalisierung genannt. Dies macht deutlich, dass Maßnahmen wie feststehende Sprechzeiten, online-Terminvereinbarung, Funktionspostfächer oder die neue Telefonanlage, die seit dem Frühjahr eingeführt worden sind, ggf. noch nicht bekannt sind oder es im Rahmen der Einführung zu Problemen kam.
Mit den Ergebnissen der Umfrage wird sich die Steuerungsgruppe im Rahmen der Dorfentwicklung weiter beschäftigen und Ansatzpunkte diskutieren, um die Kommunikation in Amöneburg weiter zu verbessern.
An dieser Stelle sagen wir allen, die sich an der Umfrage beteiligt und dadurch das Projekt „Kommunikationsoffensive“ unterstützt haben, ein herzliches Dankeschön!
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Das Projekt „Kommunikationsoffensive“ ist Teil des integrierten kommunalen Entwicklungskonzeptes (IKEK) und wird im Rahmen der Dorfentwicklung umgesetzt. Die Stadt Amöneburg ist bis 2028 im Programm der Dorfentwicklung des Landes Hessen. Sowohl gesamtkommunal ausgerichtete Projekte, die Stärkung der Ortskerne, des sozialen Miteinanders und die Ressourcenschonung zum Ziel haben, wie auch Modernisierungs- und Sanierungsvorhaben privater Eigentümer können gefördert werden.