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Stadt Amöneburg
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Stadt Amöneburg
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35287 Amöneburg
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Strohballenbrand am Sonntag den 23. April - tolle Geste: Betroffene bedanken sich öffentlich bei den Feuerwehren



"Danke an alle Feuerwehrkammeraden/innen die am Sonntag zu Stelle waren,
oder ausgerückt sind. Ganz besonders denen die bis zum Schluss da waren und den Brand kontrollierten." sagt mit kameradschaftlichem Gruß Franz-Otto Gerlach und Familie.


Zum Brandeinsatz und seinem Ablauf berichtet Amöneburgs Stadtbrandinspektor Stefan Krähling folgendes:

Um 06:10 Uhr wurden durch die Leitstelle Marburg-Biedenkopf mit dem Alarmstichwort F2, lt. Alarm- und Ausrückordnung, alle Stadtteile der Feuerwehr Amöneburg zu einem Rundballenbrand durch Sirene und Funkalarmempfänger alarmiert. Ein Anrufer hat über den Notruf gemeldet das ca. 10-15 Rundballen an der Landstraße 3289 Erfurtshausen Richtung Haarhausen brennen würden.

Schon während meiner Anfahrt über Schweinsberg konnte ich einen Rauchpilz links hinter Schweinsberg, Richtung Nieder-Ofleiden ausmachen. Nach dem Eintreffen, zeitgleich mit der Feuerwehr Erfurtshausen, konnte ich mir gleich einen Überblick über den Umfang der Einsatzstelle machen.

Zu diesem Zeitpunkt standen alle dort gelagerten Rundballen in Flammen, die in der Alarmierung angegebene Stückzahl von 10-15 Stück konnte bei grober in Augenscheinnahme auf 30 Stück, die alle vollständig brannten, korrigiert werden.

Da schon alle Rundballen vollständig brannten, wurde von mir eine erste Lagemeldung an die Leitstelle abgegeben, die unter anderem Beinhaltet das alle Ballen schon vollständig brennen und ein ablöschen nicht mehr möglich ist.

Die Rundballen waren verloren und konnten durch ein Ablöschen nicht mehr gerettet werden, um sie anschließend weiter zu verwerten. Somit stand auch fest, dass keine weiteren Kräfte benötigt werden.

Nun begann eine weitere Erkundungsphase bei der letztlich endlich festgestellt wurde das mehr als 40 Rundballen vollständig brannten. Kurz darauf traf auch der Stadtbrandinspektor der Stadt Homberg/Ohm an der Einsatzstelle ein und teilte mit das die Leitstelle Vogelsberg wohl auch die umliegenden Ortschaften(Haarhausen Nieder-Ofleiden , das Tanklöschfahrzeug aus Homberg alarmiert habe, er diese aber auf der Anfahrt schon wieder zurück geschickt habe. Er bot uns für den Fall der Fälle den Tanker aus Homberg, der ja 5000 Liter Wasser an Bord habe zum Ablöschen an.

Nach kurzer Rücksprache mit Ihm waren wir uns aber über die weitere Vorgehensweise einig, Wir haben uns alle drei( auch mein stellv. Michael Nau) für ein kontrolliertes Abbrennen entschieden, da man mit den brennenden Ballen gar nicht mehr anfangen kann und ein Löscherfolg ja auch nur durch auseinanderziehen der Ballen erfolgen könne, man aber die Ballen auch danach nicht mehr benutzen kann, da sie ja kontaminiert (Rauch usw.) sind, anfangen kann.

Der SBI aus Homberg hat dann, da er gerade günstig mit seinem KDOW stand, einen Kameraden zum Städtischen Bauhof nach Amöneburg gebracht, da dort nach Rücksprache mit der Rufbereitschaft des hiesigen städtischen Bauhofmitarbeiters der Radlader zur Entgegennahme abgeholt werden müsse. Der Radlader wird zum auseinander ziehen benötigt um ein schnelleres ablöschen zu ermöglichen. Nun wurde von mir der Entschlussgefasst, das alle Wehren bis auf eine Abrücken sollen, im Moment braucht man kaum Leute und durch den Entschluss es kontrolliert abbrennen zulassen wird auch keine größere Menge Löschwasser Vorort benötigt.

Somit wurden alle Stadtteile bis auf Rüdigheim aus dem Einsatz entlassen, Vorort bleibt nur die Wehr aus Rüdigheim und der ELW. Die eigentlich örtlich zuständige Wehr aus Erfurtshausen wurde absichtlich nach Hause geschickt, da ja dort die letzte Nacht das Burschenschaftstreffen stattfand und die Kräfte dementsprechend gezeichnet waren. Auch musste ich berücksichtigen das dies ja noch eine ganze Zeit braucht bis die Ballen alle abgebrannt sind und eventuell ein Durch tauschen der Kräfte vonnöten wird. Dies musste aber dann im Endeffekt nicht geschehen, da der Wind uns sehr behilflich war.

Durch Herrn Nau (stellv. SBI) und später durch die Familie Gerlach wurde zeitnah Kaffee und Verpflegung gestellt, so dass wir auch nicht verhungern oder verdursten mussten. Gegen 11:25 Uhr konnte die Einsatzstelle dann komplett an den Besitzer Herrn Gerlach übergeben werden und wir konnten alle zum Mittagessen nach Hause fahren.






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