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Stadt Amöneburg
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"Was lange währt wird endlich gut" - Treppe am Mauerrundweg unterhalb des Burgcafés pünktlich fertig gestellt


Bild: Eine moderne und sicher begehbare Treppenanlage, die dazu auch schön ist und sich wunderbar in das Ambiente einfügt.
Sogar etwas vor der Zeit konnte die Winterbaustelle "Treppe am BurgCafé" bereits Mitte März fertig gestellt und der Öffentlichkeit übergeben werden. Der Lollarer Garten- und Landschaftsbaubetrieb Fritz hatte die umfangreichen Bauarbeiten im November aufgenommen und die sehr personalintensive Baustelle in Phasen milden Winterwetters vorangetrieben.

Sicherlich tat der milde Winter seinen Anteil dazu, dass die Arbeiten rechtzeitig zum Frühjagrsbeginn des Frühjahres abgeschlossen werden konnten. Denn dann ist der Amöneburger Mauerrundweg ein großer Anziehungspunkt für Spaziergänger und Wanderer. Gerade von der unterhalb des BurgCafés gelegenen Stadtmauer hat man von hierherrliche Blicke über die Amöneburger Siedlung, zur Wenigenburg alle Amöneburger Stadtteile, die Mardorfer Kuppe und über Homberg/Ohm zum Vogelsberg.

Diesen kann man jetzt nachdem sich die Treppenanlage als Schmuckstück darstellt, nun besonders genießen.
Amöneburgs Ortsvorsteher berichtet, dass die Sanierung der "mittelalterlich" anmutenden unsicheren Treppe bereits in den 1970er Jahren während der Amtszeit des damaligen Bürgermeisters Reinhard Webersinn ein Thema war. Doch zu einer Umsetzung des Projektes kam es über Jahrzehnte nicht. Immer wieder wurden andere Projekte als wichtiger angesehen, vor allem in Zeiten in denen die kommunalen Haushalte unterfinanziert waren.

Doch Herbert Fischer und sein Ortsbeirat hatten es sich nun bereits vor einigen Jahren auf die Fahnen geschrieben für das Projekt zu werben und auch zu kämpfen. Auch sie hatten damit zu kämpfen, dass andere Projekte als dringlicher eingestuft wurden. Zunächst ließ die Stadt Amöneburg "nur" eine ingenieurtechnische Planung erstellen, die aufzeigte wie die Treppensanierung technisch realisiert werden könnte. Dabei war das durchaus eine komplizierte Planungsaufgabe, denn es hieß eine durchgängig gleichmäßig zu begehende Treppe auf die nicht gleichmäßig steigende Stadtmauer zu legen, und die alle bestehenden Zwangspunkte berücksichtigt. Doch das gelang, zumindest auf dem Papier, wenn da nicht die hohen Kosten gewesen wären, die das planende Ingenieurbüro auf mehr als 140.000 € mit allen Nebenkosten schätzte.

Der Ortsbeirat drängte immer wieder dennoch darauf, dass Geld in den städtischen Haushalt eingestellt wird. So gelang es im Haushalt 2013 den Betrag von 40.000 € im Haushalt unterzubringen. Damit war das anspruchsvolle Ziel ausgeworfen die ingenieurtechnische Planung mit einem Bruchteil der ursprünglich geschätzten Kosten umzusetzen. So wurde umgeplant und "abgespeckt". So wurden die Materialien verändert und das eigentlich geplante Geländer weg gelassen. Im Rahmen einer 2013 durchgeführten Ausschreibung gelang der "Coup". Der Lollarer Garten- und Landschaftsbauer Matthias Fritz gab mit rund 42.000 € das günstigste Angebot ab.

Die Fa. Fritz hatte bereits im Vorfeld für die Stadt Amöneburg gearbeitet. Sie hatte bereits Grabeinfassungen auf den Friedhöfen hergestellt und die Treppenanlage des ebenfalls am Mauerrundweg gelegenen Spielplatzes saniert. Dabei hatte sie bewiesen, dass sie genau der richtige Auftragnehmer für dieses Projekt ist.
Die Umsetzung der umfangreichen Maßnahme bei der alleine 90 Blockstufen errichtet wurden, kostete zusammen mit der Vorplanung unter 60.000 € und damit weniger als die Hälfte als zunächst angedacht. Das ist ein großer Erfolg und eine Zierde für den Amöneburger Mauerrundweg, nicht zuletzt wegen der Beleuchtung die mit realisiert wurde.
Mit der Fertigstellung der Baumaßnahme hat Amöneburgs Ortsvorsteher Herbert Fischer sein größtes Ziel für die aktuelle Legislaturperiode bereits zwei Jahre vor ihrem Ende erreicht. Wir hoffen also, dass er nicht müde wird sich weiter zu engagieren, denn in zwei Jahren kann man auch als Ortsvorsteher sehr viel erreichen. Weitere wichtige Projekte sind für ihn die Realisierung einer Überdachung des Zwingers in der Schlossruine sowie die touristische Nachnutzung im ehemaligen Steinbruch Amöneburg, und die geplante Wasserleitungserneuerung für die Altstadt ohnehin.

"Was lange währt wird endlich gut" - ein Spruch der hier besonders gut passt. Am Ende gab es nur zufriedene Gesichter, und das ist schön!

Hinweis: Im oberen Bereich gibt es aktuell Behinderungen durch ein Baugerüst am Gebäude des Burgcafés, so dass noch auf den daneben liegenden Weg ausgewichen werden muss.


Bild: "Pittoresk" aber kein bisschen zeitgemäß und sicher präsentierte sich die Treppe noch 2013. Hier der obere Abschnitt.g





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