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Stadt Amöneburg
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Herzliche Einladung zum traditionellen Steigeramt am Silvestertag um 10.15 Uhr in der Stiftskirche


Die "Waschweiber" gießen ihre heiße Waschlauge über die Angreifer, hier nachgestellt für den HR am 30.12.2013
Herzliche Einladung zum diesjährigen Steigeramt am Silvestermorgen, Samstag den 31. Dezember 2016 um 10.15 Uhr in der Amöneburger Stiftskirche.

Amöneburgs "Ratsherren" lösen wie immer auch in diesem Jahr am Silvestermorgen in der Stiftskirche ein Jahrhunderte altes altes Versprechen ein. Noch heute wird die Tradition in Amöneburg des sog. Steigeramtes aufrechterhalten.
Seit der Amtszeit von Bürgermeister Michael Plettenberg bringen sich auch die Repräsentanten der politischen Gemeinde selbst in die Gestaltung des alljährlich am Silvestertag um 9 Uhr stattffindenden Gottesdinstes in der Stiftskirche ein. Ortsvorsteher Sefa Elmaci übernimmt erstmalig die Lesung und trägt für diesen Anlass passende Fürbitten vor. Am Kirchenausgang erhält jeder Gottesdienstbesucher symbolisch den "Steigerweck". Hierbei hndelt es sich traditionell um ein frisches gebackenes und diftendes Brötchen.


Das Steigeramt hat folgenden historsichen (nicht ganz belegten) Hintergrund:

Im Winter 1645 ist die Amöneburg von hessischen Soldaten belagert. Im Verlauf der Silvesternacht machen belagernde hessische Truppen den Versuch, die Mauern der Bergfestung im Dunkel der Nacht zu ersteigen, und in die Stadt einzudringen.
In den Straßen der Stadt herrscht Stille, die meisten Bürger liegen bereits in tiefem Schlaf. Im Schutze der Dunkelheit ersteigen die Truppen an der Ostseite des Berges über ihre Sturmleitern unbemerkt die Mauer in der Nähe des Hainturms, wo kein Wachposten aufgestellt ist.

Die Waschfrauen, die in der Nähe am Waschfass stehen, bemerken dies und schlagen Alarm. Durch ihr gellendes Geschrei werden die Wachen und Bürger aufgeschreckt; sie greifen zu den Waffen und eilen herbei. Auch die Waschfrauen greifen in das Kampfgeschehen ein, und schütten mit Mut und Entschlossenheit die kochende Waschlauge über die Angreifer. Damit ist der Versuch, die Stadt heimlich zu überrumpeln, gescheitert. Aus Dankbarkeit und aus Stolz stiftete der Rat der Stadt ein kirchliches Amt auf Ewigkeit, bei dem alle Gottesdienstbesucher auf Kosten der Stadt ein sogenanntes Steigerweck erhalten.

 








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