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Und der Preisträger heißt... Familie Schick


Übergabe der Plakette zum Kreisdenkmalschutzpreis 2015
Familie Schick, Ringstraße 3 aus Erfurtshausen erhielt heute den Denkmalschutzpreis des Landkreises Marburg-Biedenkopf 2015

Als einer von drei Preisträgern erhielt Fam. Schick aus Erfurtshausen aus den Händen des Ersten Kreisbeigeordneten Marian Zachow den undotierten Denkmalschutzpreis des Landkreises Marburg-Biedenkopf. Die weiteren Preisträger sind Fam. Voigt aus dem Marburger Südviertel sowie die Initiative rund um das ehemalige Rathaus in Lohra.

Im Rahmen einer Bereisung machte sich der Kreisdenkmalbeirat, politische Vertreter des Landkreises sowie Behördenvertreter, in Anwesenheit des Erfurtshäuser Ortsvorstehers und des Bürgermeisters auf die Reise, um alle drei ausgewählten Objekte zu besuchen. Den Anfang machte das Projekt der Fam. Schick in Erfurtshausen. Kreisbeigeordneter Zachow wies in seiner Laudatio darauf hin, dass es hier vor allem der Prozess sei, der hier von der Jury gewürdigt worden sei, der zu dem jetztigen Resultat geführt habe. Matthias Schick erläuterte den Anwesenden die Historie, die zu dem heutigen Resultat geführt hatte, und auch auf die Schwierigkeiten, die mit den Behörden zu überwinden waren, hin.


Großer Bahnhof anlässlich der Preisverleihung in Erfurtshausen
Familie Schick lebt mit mehreren Generationen in einem bäuerlichen Gehöft (heute landwirtschaftlicher Nebenerwerb), umgeben von viel Straßenfront, im alten Ortskern von Erfurtshausen. Ihr ursprünglicher Plan war es eine denkmalgeschützte Scheune, die zentral auf dem Grundstück steht zu entfernen, um eine zeitgemäße Freifläche vor allem für die Kinder zu schaffen. Da die Denkmalbehörden diesem Abbruch nicht zustimmen wollten, kam es zum Streit. Es folgten Widersprüche und Ortstermine mit Fachbehörden und dem Denkmalbeirat. Letztlich setzte sich die Denkmalbehörde durch, so dass Familie Schick nichts anderes übrig blieb als eine weitere Scheune (Baujahr 1945), die optisch der Scheune aus dem Jahre 1823 ähnelte, abzureißen. Da sich beim Abriss dieses Gebäudes letztlich aber zeigte, dass diese Scheune von ihrer Konstruktion her wesentlich schadhafter war, als angenommen, war es am Ende doch die bessere Entscheidung sich für das wesentlich ältere Gebäude zu entscheiden. Da nicht mehr viel Landwirtschaft betrieben wird ist die erhaltene Scheune allerdings nicht sehr intensiv genutzt.

Entstanden ist eine schöne Freifläche und eine üppige Pergola, die der Familie, vor allem aber den Kindern viel Platz zum Spielen bietet.

Auch die Stadt Amöneburg gratuliert den Preisträgern!


Lageplan des Objekts





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