Quick-Navigator:
Suche:


Stadt Amöneburg
Am Markt 1
35287 Amöneburg
Tel.: 0 64 22 / 92 95-0
E-Mail: Kontakt

Rufbereitschaft:
0174 / 92 07 200

Impressum
Datenschutz

Tag des offenen Denkmals am Sonntag den 09. September 2018


Richtig was los ist am kommenden Sonntag zum Tag des offenen Denkmals in Amöneburg. Gleich drei Veranstaltungen locken "auf den Berg". Die drei Veranstalter weisen darauhin, dass sich alle Veranstaltungen wunderbar ergänzen und die Besucher*innen sie toll miteinander verbinden können.

Zum einen veranstaltet die Denkmagentur, der die Stadt Amöneburg angehört, eine wohl einmalige Besichtigung der Alten Probstei in der Untergasse in Amöneburg. Dieses in Privatbesitz befindliche Schmuckstück mit Potenzial sucht demnächst neue Nutzer. Die Denkmalagentur will es interessierten Besuchern vorstellen und näher bringen. Interessierte Besucher können dort einen Einblick in ein Denkmal bekommen, das sonst privat genutzt wird. Sie können sich dabei auf dem Außengelände der Probstei sowie in der Kelleranlage einen Eindruck verschaffen, wie die ehemalige Funktion und Erscheinung des Gebäudes Ausstrahlung auf Amöneburg hatte. Heute ist der repräsentative Dreiseitenhof aus dem 17. Jahrhundert ein wichtiger architektonischer und baugeschichtlicher Zeuge für die reiche Geschichte Amöneburgs. Einblicke erhalten die Besucher dabei auch in die Arbeit der Denkmalagentur. Das Bestreben der Denkmalagentur ist es, vergessene oder unterschätzte Denkmäler zu neuem Glanz und Akzeptanz zu bringen.

Die Kirchengemeinde Amöneburg stellt die Lindaukapelle in den Mittelpunkt ihrer Aktivtäten. Vor 150 Jahren (1868) wurde die Kapelle am Fuße der Amöneburg nach einem Entwurf von Peter Zindel im neugotischen Stil erbaut. Dieses Jubiläum wurde in der Magdalenenoktav im Juli dieses Jahres ausgiebig gefeiert. Die Wallfahrtstätte besteht aber schon viel länger; denn vor 675 Jahren nach einem "Jahrtausendhochwasser" um den 22.7.1342, auch "Magdalenenhochwasser" genannt, wurde an der jetzigen Stelle eine erste Kapelle im gotischen Stil errichtet. Sie wurde am 5. Juni 1343 eingeweiht und der hl. Maria Magdalena gewidmet. Auf den ältesten Stichen von Amöneburg aus dem frühen 17. Jh. ist immer auch die Lindaukapelle als besonderes Objekt dargestellt. Leider ist sie im Dreißigjährigen Krieg um 1634 so stark zerstört worden, dass fast nur noch die Giebelwände standen. Als Wallfahrtsstätte hatte sie aber auch noch nach der Zerstörung Bestand. Aus diesem Anlass hat der Förderverein der Stiftskirche Amöneburg die Lindaukapelle und sein Umfeld als Ort, den es neu zu "entdecken" gilt, ausgewählt. Eine Ausstellung liefert weitreichende Informationen zu beiden Kapellen und die geöffneten Türen zeigen die wertvollen Bemalungen und die außergewöhnlichen farbigen Fenster von Carl Schäfer im sonst nicht zugänglichen ehemaligen Altarraum. Neben der Ausstellung werden Führungen und ein kleiner Basar mit Kaffee und Kuchen angeboten. Nutzen Sie dieses einmalige Angebot, die Lindau neu zu entdecken. Geöffnet am 9.9.2018 von 11:00 - 18:00 Uhr.

Und die Brücker Mühle wird sich als lebendiges Industriedenkmal präsentieren.

Ein guter Grund am Sonntag nach Amöneburg zu kommen.









Stadt Amöneburg
Am Markt 1 | 35287 Amöneburg | Tel.: 0 64 22 / 92 95-0 | Stadtverwaltung@amoeneburg.de
  OK  
Cookies ermöglichen eine bestmögliche Bereitstellung unserer Dienste. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung