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150.000 Kilometer für die Freundschaft in Europa



150.000 Kilometer für die Freundschaft in Europa

Etwa 150.000 Kilometer legten die Teilnehmer eines internationalen Partnerschaftstreffens in der französischen Partnergemeinde der Stadt Amöneburg Chateau-Garnier zusammen zurück für die Begegnung aller vier Partnergemeinden vom 11. bis 15. Juli.

Die Anreise der Freunde aus dem italienischen Tuoro und die der aus dem österreichischen Tragwein war mit 1.300 Kilometern dabei am längsten. Eine Besonderheit bei der Anreise war, dass die Delegation aus Österreich mit dem Zug nach Frankfurt fuhr, um dann nachts in den Bus aus der Stadt Amöneburg zuzusteigen.
Der Bus der Fa. Wagner aus Dreihausen war nachts um 1 Uhr an der Bushaltestelle in Erfurtshausen gestartet. Zu der 49köpfigen Delegation aus Deutschland gehörte vor allem die Volkstanzgruppe Erfurtshausen, aber auch Teilnehmer aus Mardorf, Roßdorf und Amöneburg. Aus dem Kreis der Mandatsträger waren Bürgermeister Michael Plettenberg, Erster Stadtrat Bernd Riehl, Ortsvorsteher Wolfgang Rhiel und Stadtverordneter Winfried Nau mit dabei, der zugleich für den Förderverein Amöneburg 13Hundert mitgereist war.
Für den Roßdorfer Tuoro Club war Vorstandsmitglied Christine Ried dabei.

Die kleine französische Gemeinde Chateau-Garnier hatte somit etwa 70 Gäste überwiegend in Gastfamilien unterzubringen und vier Tage lang zu betreuen. Eine organisatorische Meisterleistung, die die Gemeinde Chateau-Garnier und das dortige Partnerschaftskomitee mit Bravour erledigte.

Anlass der Reise war das 40jährige Jubiläum der Partnerschaft zwischen der Stadt Amöneburg und Chateau-Garnier sowie das 60jährige Jubiläum der dortigen Volkstanzgruppe, über die die Verbindung nach Erfurtshausen entstanden war.

Das Treffen stand unter der Prämisse Freundschaften zu pflegen und alte Kontakte zu vertiefen, sowie neue Verbindungen zu knüpfen. Es bestand sehr viel Zeit sich in den Gastfamilien miteinander auszutauschen und als Gruppe einfach zusammen zu sein, z.B. beim Wandern und Picknicken oder beim Kanufahren auf der Vienne.

In einer "Réunion" tauschten sich die Delegationen der einzelnen Teilnehmerländer über aktuelle Entwicklungen in Ihren Gemeinden aus, und es wurden Pläne für die Zukunft geschmiedet.

Für das nächste Jahr sprach Tragweins Bürgermeister Josef Naderer eine Einladung aus.
Vom 24. bis 26.07.2020 soll es ein Treffen in Österreich geben.
Im Jahr darauf soll im Juni, eingebettet in die Feierlichkeiten zum 13Hundert jährigen Jubiläum von Amöneburg, das 25 jährige Ringpartnerschaftstreffen in der Stadt Amöneburg gefeiert werden.
Während der 1275 Jahrfeier im Jahr 1996 war in Amöneburg der Grundstein für die Ringpartnerschaft aller vier Gemeinden gelegt worden, die heute alle vier Gemeinden jeweils untereinander verbindet.

In Deutschland gibt es nur sehr wenige solche Ringpartnerschaften, die sehr viel Pflege bedürfen. Leider werden solche Bürgerbegegnungen von der Europäischen Union kaum noch unterstützt. In Zeiten in denen auch der Zusammenhalt der Länder des sogenannten "alten Europas" keineswegs mehr sicher ist, und sich auch diese Staaten oft antieuropäisch verhalten, wäre es sehr wünschenswert wenn Aktivitäten von Städtepartnerschaften wieder stärker unterstützt werden. Positiv ist, dass das Land Hessen seit einiger Zeit Aktivitäten zwischen Amöneburg und Chateau-Garnier Garnier unterstützt. Grund dafür war eine Regionalreform in Frankreich, nach der Chateau-Garnier nun in einem Gebiet liegt, mit dem Hessen auf Länderebene eine Partnerschaft pflegt.
Hessens Europastaatssekretär Mark Weinmeister wird am 30. Juli im Amöneburger Rathaus erwartet. Er möchte sich persönlich über die Rahmenbedingungen erkundigen.

Mit den frischen Eindrücken von der Frankreichfahrt wird das recht einfach sein für die Verbindung in der Pflege von Freundschaft unter den Bürgern Europas zu werben.

Die Basis Europas sind die Bürger. Nur wenn sie in Europa einen Sinn sehen, kann das Projekt Europa auch in Zukunft gelingen.


Wir bedanken uns bei unseren Gastgebern in Frankreich, besonders Bürgermeister Francois Audoux sowie Jean-Paul Mesmin vom Partnerschaftskomitee und der Volkstanzgruppe, aber auch allen Mitreisenden, die den langen Weg auf sich genommen haben.













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