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Bürgerhilfe der Stadt Amöneburg startet durch - großer Andrang bei Informationsveranstaltung


Bei der Informationsveranstaltung am 19.04. waren etwa 90 Personen anwesendGroßer Andrang herrschte am Donnerstag den 19. April im Mardorfer Bürgerhaus und mit etwa 90 Anwesenden waren alle Plätze belegt. Eingeladen hatte Bürgermeister Michael Richter-Plettenberg und die Projektgruppe Bürgerhilfe Stadt Amöneburg des Vereins Leben und Altwerden e.V., der seinen Sitz in Mardorf hat.
Angesteckt durch ein Projekt aus dem baden-württembergischen Eichstetten bei Freiburg, dass eine Reisegruppe im letzten Herbst besucht hatte, hatte die Projektgruppe bestehend aus Peter Fischer, Hildegard Kräling, Elisabeth-Rhiel-Stempfle und Barbara Benner mit Unterstützung von Frau Ruth Schlichting von der Stabstelle Altenhilfe ein Konzept erstellt. Bürgermeister Richter-Plettenberg, der den Termin eröffnete zeigte sich begeistert darüber, dass Interessierte von 16 bis über 80 Jahre zum Informationsabend aus allen Amöneburger Stadtteilen und darüber hinaus gekommen waren. Peter Fischer erläuterte an Hand einer interessanten Folienpräsentation das Konzept der Bürgerhilfe und animierte die Anwesenden für die geplante Schulung für Alltagshelfer zu begeistern. Dies gelang ihm und den weiteren Aktiven der Projektgruppe schließlich meldeten sich am Ende des Abends mehr als zwanzig Personen spontan interessiert. Es ist geplant Bürgerinnen und Bürger zu Alltagshelfern auszubilden. Dazu soll ein interessanter Lehrgang in der zweiten Jahreshälfte vor Ort angeboten werden. Hier sollen die Beteiligten über wichtige Fragen im Umgang mit hilfsbedürftigen Menschen und ihren besonderen Bedürfnissen geschult werden. Geplant ist Anfang 2013 Angebot und Nachfrage zusammen zuführen. Ziel dieser Initiative ist es, Menschen auf dem Land in Ergänzung professioneller Hilfsangebote die Rahmenbedingungen zu schaffen, dass die betroffenen mit hoher Lebensqualität in ihrem gewohnten Umfeld bleiben können. Rafael Glace, Leiter der Caritas-Sozialisation warb für das Projekt und für den partnerschaftlichen Umgang zwischen Profis, Bürgerhilfe und ehrenamtlich Tätigen. Dazu sollen sich die einzelnen Generationen untereinander Unterstützung geben. Frau Schlichtung und andere Experten waren sich im Vorfeld sicher, dass eine erhebliche Nachfrage existiert, für die es derzeit keine adäquaten Angebote gibt. Durch den Aufbau eines Helferpool mit interessierten Menschen, die ihr Talent und ihre Kraft einbringen wollen soll ein Angebt in unserer Region geschaffen werden. Die Helfer erhalten eine steuerfreie Aufwandsentschädigung und werden über den Verein versichert. Es sollen nur niedrigschwellige Dienste und Unterstützungsleistungen angeboten werden, die sonst keiner erledigt. Durch die Ausbildung der Helfer und die Bereitstellung einer Koordinationskraft wird eine Qualitätssicherung erreicht, die es voraussichtlich möglich macht bei den Pflegekassen Betreuungsgelder abzurufen, die zur Mitfinanzierung beitragen.



Peter Fischer von der Abeitsgruppe bei seinem behrzten Vortrag zum Thema BürgerhilfeViele Fragen konnten beantwortet werden und die erwarteten kritischen Stimmen blieben in der Versammlung aus. Die vorgestellte Präsentation ist im Internet unter www.amoeneburg.de abrufbar. Dort sind die genauen Konditionen beschrieben. Interessierte können sich u.a. bei herrn Burkhard Wachtel von der Stadtverwaltung melden.

Weiterer Bericht folgt.






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