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Nahwärmegenossenschaft Mardorf startet großes Nachhaltigkeitsprojekt mit "Großem Spatenstich"


Bild: Die lokale "Prominenz" muss ran und pflanzt einen Baum, Foto: Bernd Fischer
Nicht zum "Großen Zapfenstreich" aber zum "Großen Spatenstich" hatten Vorstand und Aufsichtsrat der Mardorfer Energiegenossenschaft NIM am Montag den 31.März 2014 auf das Gelände der Mardorfer Biogasanlage unweit des Bürgerhauses und der Grundschule Mardorf eingeladen.

Und gekommen waren ganz Viele. Fast hundert Personen hatten sich zu diesem symbolischen Startschuss des Millionenprojekts eingefunden. Darunter Mitglieder der Genossenschaft, interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Mardorf und den Nachbarorten, Kommunalpolitiker, Vertreter befreundeter Genossenschaften, Planer und Firmen.

In seiner erfrischenden Begrüßung und Anmoderation freute sich Dr. Bernhard Traulich, seines Zeichens Vorstandsvorsitzender der Genossenschaft, die neue Landrätin Frau Kirsten Fründt begrüßen zu dürfen. In ihrem anschließenden Grußwort erläuterte sie, dass es für sie eine Selbstverständlichkeit sei bei einem so wichtigen Termin dabei zu sein. Sie dankte den Genosschaftsmitgliedern und letztlich dem gesamten Ort, dafür, dass man sich auf den "Weg der Nachhaltigkeit" begeben habe. Anschließend pflanzte sie gemeinsam mit Traulich, Bürgermeister Michael Richter-Plettenberg und Planer Oliver Berghamer einen Traubeneiche (aktueller Baum des Jahres); ein Baum, von dem Dr. Traulich erklärte, dass er eine wesentlich höhere Lebenserwartung habe als alle Anwesenden am Termin, und damit ein besonderes Zeichen der Nachhaltigkeit darstelle.

Schließlich stamme der Begriff der Nachhaltigkeit aus der Forstwirtschaft, die in sehr langfristigen Zyklen denke. Der Baum war von den Waldinteressenten Mardorf gestiftet und vom Mardorfer Ortsvorsteher Heinrich Benner höchstpersönlich ausgegraben und zur Pflanzung vorbereitet worden.

Anschließend segnete Pfarrer Günter Wondrak den Baum und das gesamte Projekt. In seinem anschließenden Schlusswort dankte Bürgermeister Michael Richter-Plettenberg Vorstand und Aufsichtsrat der Genossenschaft, für die Bereitschaft dieses wichtige Millionenprojekt zu stemmen; ein Projekt, bei dem es auch sinnvoll gewesen wäre, wenn es die Gemeinde selbst gemacht hätte, wenn sie es denn gedurft hätte. Aktuell ist die wirtschaftliche Betätigung der Gemeinden in Hessen nur sehr eingeschränkt zulässig. Schließlich zeigte er sich stolz darüber, dass es nun zwei Bioenergiedörfer im Stadtgebiet Amöneburg gibt. Gleichzeitig regte er an darüber nachzudenken, auch in den drei weiteren Stadtteilen gemeinschaftliche, gemeinsinnorientierte Energieprojekte zu diskutieren, auch ohne Biogasanlage.

Anschließend ging es zum gemütlichen Teil mit Erbsensuppe und Gesprächen in das nahegelegene Bürgerhaus, wo die Veranstaltung ausklang.

Die beauftragte Firma, die aus der region kommt, wird unmittelbar nach Ostern mit den Tiefbau und Rohrverlegearbeiten beginnen. Im Herbst soll die erste Wärme in die angeschlossenen Häuser der Genossenschaftsmitglieder fließen.In zwei Bauabschnitten werden etwa 110 Objekte angeschlossen, darunter alle öffentlichen Gebäude der Stadt und des Landkreises.






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