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Stadt Amöneburg
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8. Amöneburger KulturSpektakel: ein Gewinn für Amöneburg


Kunstaktion des Fördervereins am Turm in der Schlosdsruine
Das 8.Amöneburger KulturSpektakel stand in diesem Jahr ganz unter dem Zeichen "Stimme". Deshalb trug nicht nur der Veranstaltungsflyer, der in dreißigtausend Stück Auflage in der Region verteilt wurde, einen singenden Mund auf dem Titel, sondern auch der Turm in der Schlossruine wurde von einem Kunstwerk geziert, dass auch noch hängt. Wie fast immer beim KulturSpektakel steht der Turm im Mittelpunkt einer Kunstaktion. In diesem Jahr waren es die Mitglieder des Fördervereins KulturSpektakel, die die Aktion, besteht aus 26 großformatigen, aus Polydur ausgeschnittenen und kunstvoll bemalten Mündern realisierten und finanzierte.

Bereits am ersten Tag ging es los mit herrlichem Tenorgesang der tenöre4you, die es sich auf ihrer diesjährigen Tournee nicht nehmen ließen in der Schlossruine zu gastieren. Rund 150 Zuschauerinnen genossen die klassischen Stücke aus Musik, Film und Klassik, die professionell vorgetragen wurden. Auch wenn der erste Abend beim KulturSpektakel gegen Ende etwas kühl war, war es ein gelungener Auftakt.

Und das Wetter wurde immer besser und wärmer, und die Stadt Amöneburg und der Förderverein konnten sich über eine trockene Veranstaltung freuen.

Am Donnerstag gab es dann die Hommage an den großen Komiker und Schauspieler Loriot. Der Dramatische Verein Rauischholzhausen, der seit einigen Jahren seine Wahlheimat in Mardorf hat, dort übt und spielt, zeigte sein Programm "Und morgen bringe ich sie um", mit dem er bereits im Herbst 2014 im Saal Raabe in Mardorf einen großen Erfolg gefeiert hatte.
In zwei Teilen wurden klassische Sketche von Loriot auf erfrischende Art präsentiert und teilweise unter der Regie Christine Reinhardts vom Hessischen Landestheater neu interpretiert. Dazwischen gab es Texte und Unterhaltsames aus dem Leben des Künstlers Loriot. Das Publikum ging vom ersten Sketch an mit, so dass auch die Akteure einen Riesenspaß hatten. Zum ersten Mal ist es mit dieser Produktion gelungen eine Laientheatergruppe aus der Region auf die Bühnenbretter des KulturSpektakels mit einer großen Produktion zu holen. Damit wird das KulturSpektakel seinem Anspruch gerecht Kultur aus der Region zu präsentieren, und das auf eine Art und Weise, die sie auch für ein überörtliches Publikum interessant macht und damit imagebildend für die Stadt Amöneburg wirkt.


Der Dramatische Verein mit Loriots "Heim-OP"
Das Thema Stimme war dann bestimmender Anteil des dritten Abends. Unter dem Titel "Songster" wurde ein Gesangswettbewerb im Stile der Fernsehsendung "The Voice auf Germany" durchgeführt. Vom Organisationsaufwand war das die größte Herausforderung. Schließlich galt es die Zielzahl von 400 Besuchern zu erreichen, was auch gelang. Insgesamt präsentierten sich zwölf Gesangstalente aus der mittelhessischen Region ihrem Publikum und eine wundervolle Jury lobte die Beiträge und gab Tipps für die weitere Gesangskarriere. Die aus den Fernsehshows von The Voice bekannte Akina Ingold aus Mannheim, die dort an der Pop Akademie studiert, gab ein kleines Konzert und bereicherte die Jury mit fachkundigen und netten Kommentaren.

Es war ein Abend den viele in guter Erinnerung behalten werden, sowohl Teilnehmer_innen als auch Besucher. Auch die Organisatoren zeigten sich hoch zufrieden mit diesem Abend und überlegen nun, ob die Veranstaltung im nächsten Jahr eine Wiederholung erfahren soll.Am Samstag den 13. Juni 2015 dann der Höhepunkt: Zum achten Mal in Folge das Softeiskonzert im "Wohnzimmer" der starken Coverband, die seit Jahrzehnten in unserer Region unterwegs ist und die von den beiden Mardorfer Musikern Werner und Gerhard Eismann geprägt wird. Beim KulturSpektakel spiel die Jungs für eine eher bescheidene Gage und sorgen mit immer fast 500 durstigen Gästen für die wirtschaftliche Basis der Veranstaltung. Die Vorgruppe Glassbowstones aus Mardorf/Erfurtshausen, bereits zum dritten Mal in Folge dabei heizte dem Publikum mächtig ein, nachdem ein paar frische Jungs mit dem Namen Bazooka Groove Club den Abend starteten. Für eine professionelle Lichtshow und den perfekten Sound sorgte die Veranstaltungsfirma Flashlight.


Die Teilnehmer des ersten SONGSTER-Contests
Am Sonntag gab es dann kein großes Experiment, sondern einen Jazzbrunch im Zwinger mit dem feinsten Dixieland-Jazz von der Stable Sound Brassband. Die Karten gab es nur im Vorverkauf. Für feinstes Essen unter freiem Himmel sorgte die Erfurtshäuser Vereinsgemeinschaft, die überhaupt während allen KulturSpektakel Tagen die Essensverpflegung übernommen hatte und diese Aufgabe erneut mit viel Phantasie, Witz und Fleiß meisterte.

Aber mit dem Sonntag war das diesjährige Spektakel noch nicht beendet, denn seit Jahren nutzen die Veranstalter den Mittelhessischen KinderkulturSommer, der tolle Angebote für Kinder bietet und diese bezuschusst. So konnten die Kindergartenkinder am Montag "die Olchis räumen auf" sehen und die Grundschulkinder die Kinderockband "PiaNino" erleben. Etwa 350 Kinder nahmen daran teil. Alles in Allem hatte das Amöneburger KulturSpektakel 1.700 Zuschauer, und es werden noch einmal tausend erwartet wenn am 05. September 2015 die "Nacht der Keller" rund um den Amöneburger Marktplatz in ihre dritte Auflage geht.

Wer einen Keller oder einen interessanten Programmpunkt zur Verfügung stellen möchte ist aufgerufen sich zu melden, z.B. per Mail an: kulturspektakel@amoeneburg.de . Das diesjährige KulturSpektakel profitierte vom guten Wetter und noch mehr Sponsoren, besonders aber von den guten Ideen und der Tatkraft seiner Mitglieder und Freunde.

Die Stadt Amöneburg dankt an dieser Stelle auch im Namen des Fördervereins bei all denjenigen, die dazu beigetragen haben, dass die Veranstaltung bei Vielen als "bestes KulturSpektakel" in Erinnerung bleiben wird.
Doch besser geht immer, oder? Die Organisatoren werden in Kürze alle Daten und Fakten sichten und Pläne für die Zukunft machen.

Wirtschaftlich gesehen war das diesjährige Spektakel ein Erfolg. Sieht man von den Personalaufwendungen der Stadtverwaltung ab, die man unter Wirtschaftsförderung oder Stadtmarketingmaßnahmen verbuchen kann, wurde ein Überschuss erwirtschaftet.






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