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Stadt Amöneburg
Am Markt 1
35287 Amöneburg
Tel.: 0 64 22 / 92 95-0
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Auf allen Amöneburger Friedhöfen ist die Anlage von Rasengräbern möglich


Die Zeiten ändern sich, und mit ihr auch die Friedhofskultur. Mehr und Mehr Menschen machen sich Sorgen, ob Sie die Pflege von Gräbern von Angehörigen über Jahrzehnte bewältigen können.

Während in großen Städten leicht ein Auftrag an die direkt am Friedhof ansässige Friedhofsgärtnerei möglich ist, die sich im Zweifelsfall sogar um das Bewässern kümmert, ist auf ländlichen Friedhöfen meist die Familie der Verstorbenen gefragt.
Die Kommunen als zuständige Friedhofsverwaltung müssen auf die geänderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen eingehen, und sich mit neuen und zeitgemäßen Bestattungsformen auseinander setzen.

Auf den Amöneburger Friedhöfen hat sich in den letzten zehn Jahren zu Beispiel, nach anfänglichen Vorbehalten der Trend hin zu Urnengräbern entwickelt. Die Stadt Amöneburg hatte die ausgewiesenen Urnengrabfelder deshalb vorab mit Platten einfassen lassen, damit klar wurde, dass hier eine sehr würdige Bestattung möglich ist.
Inzwischen ist auch der Trend zu pflegeleichten Rasengräbern im Stadtgebiet angekommen. Dazu haben die Stadtverordneten bereits vor einiger Zeit die Friedhofsordnung ergänzt. Dies ist in der Bevölkerung jedoch noch nicht wirklich bekannt. Deshalb möchten wir mit diesen Zeilen auf diese neue Bestattungsform hinweisen.

Auf allen Friedhöfen wurden/werden Grabfelder für Rasengräber ausgewiesen. Dort wird in einer ebenen Rasenfläche, die weder gestaltet noch bepflanzt werden darf, beerdigt. Das Gute daran ist, dass mit den Kosten für das Grabrecht das Mähen der Rasenfläche und damit des Grabs über die gesamte Laufzeit der Grabstätte abgegolten sind; d.h. es bestehen keine weiteren Kosten für die Grabpflege. Vor allem aber kann man sich darauf verlassen, dass die Grabstätte immer gepflegt daliegt.
Die einzelnen Grabstellen werden 6 Monate nach einer Beisetzung mit Rasensaat eingesät. Das Bepflanzen der Grabstellen ist ebenso unzulässig wie das Anbringen von Einfassungen wie das Fundamentieren von Grabmalen. Die Grabstellen werden mit einer 40 x 40 cm großen Marmor-, Granit- oder Basaltplatte versehen. Die Inschrift der Platte gibt Auskunft über den Namen des Verstorbenen bzw. Auskunft über das Geburts- und Sterbedatum. Die Platte muss mit der Erdoberkante abschließen, damit die Pflege der Rasenfläche maschinell erfolgen kann.

Informationen finden Sie in der Friedhofsordnung der Stadt Amöneburg, die z.B. über die Internetseite der Stadt Amöneburg unter der Rubrik RATHAUS & BÜRGERSERVICE abrufbar ist. Auskünfte erteilt auch die Friedhofsverwaltung im Rathaus. Ansprechpartner ist Herr Marius Tatzel (M.Tatzel@amoeneburg.de) oder Tel.: 06422-929516).






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