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Heinrich Benner wird als Vorsitzender verabschiedet und erhält das Brandschutzehrenabzeichen  Freiwillige Feuerwehr Mardorf wählt Wehführung für die nächsten fünf Jahre



Sage und schreibe 40 Jahre war Mardorfs Ortsvorsteher Heinrich Benner Vorsitzender des Feuerwehrvereins in Mardorf. Dass er etwas kürzer treten wollte hatte er bereits bei seiner letzten Wahl als Vorsitzender vor fünf Jahren angekündigt, und damals seine Nachfolger vorbereitet. Damals war Rüdiger Kempf als Stellvertreter ins Amt gewählt worden.

In der regulären Jahreshauptversammlung der Freiweilligen Feuerwehr Mardorf am 20. Januar 2018 wurde der Wechsel nun vollzogen: nach vierzig Jahren als Vorsitzender gab Heinrich Benner sein Amt an Rüdiger Kempf ab. In seiner Laudatio würdigte Kempf die jahrzehntelangen Verdienste um die Feuerwehrarbeit in Mardorf, sowohl im Verein als auch in der Einsatzabteilung.

Heinrich Benner war jahrzehntelang Mitglied in der Einsatzabteilung und bekleidete zuletzt den Dienstgrad des Hauptfeuerwehrmanns. Er leitete zehn Jahre lang die Einsatzabteilung als Wehrführer und fünf Jahre als stellvertretender Wehrführer.
Aus den Händen des Stadtbrandinspektors Stefan Krähling, der mit seinen beiden Stellvertreterin erschienen war, und Bürgermeister Michael Plettenberg erhielt Heinrich Benner das Brandschutzehrenabzeichen der Stadt Amöneburg in Silber. Dieser Verleihung war der Beschluss des Wehführerausschusses im Dezember, auf der Grundlage der Feuerwehrsatzung der Stadt Amöneburg, voran gegangen.

Dadurch, dass Rüdiger Kempf nun auf die Seite des Feuerwehrvereins wechselt war nun auch der Posten des stellvertretenden Wehrführers vakant geworden.

Wehrführer Markus Schick kandidierte zuvor nach bisher zwei Amtszeiten für eine weitere Wahlzeit von fünf Jahren. Als sein neuer Stellvertreter wurde Michael Nau gewählt, der früher Wehrführer in Roßdorf war. Die Versammlung wählte beide einstimmig.

Wehrführer Markus Schick gab sodann dann bekannt, dass der Vorstand und die Einsatzabteilung der Mardorfer Feuerwehr eigentlich den Plan hatte einen zweiten Stellvertreter zu wählen. Auf Rat des Kreisbrandinspektors, des Stadtbrandinspektors sowie des Bürgermeisters wurde jedoch auf diese Wahl verzichtet und eine Nachwahl angekündigt.

Stattdessen ernannte Markus Schick den erst 20 jährigen Jonas Schmitt zu seinem Führungsassistenten. Dieser wird in Zukunft mit Sonderaufgaben betraut, und für das Amt des stellvertretenden Wehrführers vorbereitet. Bis dahin soll er bei der Vergabe von Lehrgangsplätzen besonders berücksichtigt werden.

Hintergrund ist, dass das Land Hessen vorschreibt, dass nur Personen gewählt werden können, die eine ganze Reihe von Pflichtlehrgängen absolviert haben. Gleichzeitig werden aber viel zu wenige Lehrgangsplätze angeboten, um junge Nachwuchskräfte, die sich für Führungsaufgaben eignen, gezielt zu fördern. Wenn man die Lehrgänge bei der Ernennung noch nicht hat muss man sie innerhalb von zwei Jahren nachholen. Auf Grund der wenigen Lehrgangsplätze und dem System, dass die Lehrgänge in einer bestimmten Reihe absolviert werden müssen, ist das in der Praxis besonders bei recht jungen Kräften gar nicht möglich.

Auch beim Jugendfeuerwehrwart gab es einen Wechsel. Johannes Ivo stand aus privaten Gründen nicht mehr zur Verfügung und gab sein Amt ab an Björn Schick ab, der bereits viel Erfahrung in der Jugendfeuerwehrarbeit gesammelt hat. Seine Stellvertreter wurden Pascal Schick sowie Martin Gockel.

In ihren Grußworten dankten Stadtbrandinspektor Stefan Krähling und Bürgermeister Michael Plettenberg für die im letzten Jahr geleistete Arbeit. Dabei stellten Sie besonders die in Umsetzung befindlichen Baumaßnahmen am Feuerwehrgerätehaus heraus. Die Feuerwehr realisiert derzeit nahezu vollständig in Eigenleistung einen Anbau an das Feuerwehrgerätehaus, in dem dringend benötigte Funktionsräume untergebracht werden. Durch die bisher erbrachte Eigenleistung von 2.250 Stunden wurden der Stadt Amöneburg schon etwa 40.000 € an Ausgaben erspart.

Dieser Anbau sowie der Anbau des Blasorchesters an seinem Gebäudeteil, der auch der Jugendfeuerwehr nützlich sein wird, sollen bis Jahresmitte fertig gestellt und eingeweiht werden.






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