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Prof. Dörner sprach auf Einladung des Bürgervereins Leben und Altwerden zum Thema "Leben und Altwerden in meinem Zuhause"



Am Freitag den 21. Juni 2013 war der in Fachkreisesn sehr bekannte Mediziner und Psyschiater Prof. Dr. Dr. Klaus Dörner eigens aus Hamburg nach Mardorf angereist, um einen interessanten Vortrag vor etwa einhundert Zuhörern zu halten.

Nachstehend eine Pressestimme von Christine Stapf, Bürgerreporterin bei MyHeimat zu  der gelungenen Veranstaltung:

Ist man radikal weil man für die Mehrheit kämpft ?

 
Prof. Dr. Dr. Klaus Dörner hielt heute am 21. Juni im Bürgerhaus Mardorf zum Thema "Leben und alt werden in meinem Zuhause" einen Vortrag. Keiner verliert gerne seine Heimat und deshalb ist es um so wichtiger, dass man Bürger und Nachbarn für eine Hilfe gewinnt, die einen Heimaufenthalt verhindern könnte.

Dörner sprach von einem Epochenumbruch. Die Menschen werden immer älter und auch dementer und die Verantwortung der Mitmenschen würde größer. Die Versorgung sei nicht alleine von den Profis zu schaffen, da diese in einem bestimmten Zeittakt ihre Hausbesuche machen müssen. Bürger und Nachbarn hätten einen größeren zeitlichen Rahmen. Wurde früher die Meinung vertreten das es besser sei in ein Heim zu kommen als ambulante Hilfe in Anspruch zu nehmen, hat sich das Blatt gewendet. Ambulante Hilfe steht im Vordergrund so dass die Menschen die Möglichkeit haben weiterhin in ihrem Zuhause zu bleiben.

Durch den Fortschritt der Technik können Menschen wunschgemäß in ihrer gewohnten Umgebung bleiben, da wichtige Gräte problemlos transportiert werden können. Wenn ich durch meine Vorträge und Bücher erreiche, dass immer mehr Bürger Verantwortung für andere übernehmen und das Heim nicht immer zum Thema gemacht werden muss, dann bin ich gerne ein Radikalinski, so Prof. Dr. Dr. Dörner. Seine bisher erschienen Bücher seien Reiseberichte. Alles was er auf seinen Vortragsreisen gehört und erlebte brachte Dörner zu Papier

Es sei zu belegen, dass sich ab 1980 die Berufe in der Hilfe für Menschen erhöht habe und das Vereinsarbeit, Ehrenamt, Bürgerstiftungen und die Hospizbewegung auch zu diesem Zeitung in Gang gebracht wurden. Sein neustes Buch Helfensbedürftig sei die Wortkreation von Menschen mit denen Dörner auf seinen Reisen ins Gespräch kam. Menschen, die viel Freizeit haben und sie für Hilfebedürftige verwenden fühlten sich mit dieser Arbeit sehr wohl und somit sei es eine Bedürftigkeit auf Gegenseitigkeit. Prof. Dr. Dr. Klaus Dörner, selbst schon 79 Jahre, Mediziner und Psychiater hofft natürlich auch einmal in seiner gewohnten Umgeburg sterben zu können. Unser Sozialraum muss ein Wir - Raum werden.

Menschen die von außen kommen haben den nötigen Abstand, die Distanz, so dass ihre Hilfe nicht von Emotionen geleitet wird wie die eines Familienangehörigen. Da es immer mehr Menschen gibt die ohne eigene Familie leben wird die Unterstützung durch Mitmenschen mit einer Helfensbedürftigkeit immer wichtiger. Am Ende berichtete Dörner von der Stadt Ravensburg. Dort wurde die Gast- und Pflegefamilie wiederbelebt. In dieser Stadt kümmern sich 5 Vereine um die Vermittlung von Hilfebedürftigen in geeignete Familien. Die Vermittlungszahlen seien sehr positiv und 90% der Menschen würden dauerhaft in ihrer für sie ausgesuchten Familie leben.

Prof. Dr. Dr. Dörner, der im Anschluss wieder zurück nach Hamburg wollte, bekam vom 2. Vorsitzenden des Bürgervereins Burkhard Wachtel zum Abschied ein Präsent überreicht.
 






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