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Die Nahwärmeinitiative Rüdigheim informiert (03.12.2018)


Infos von der Nahwärmeinitiative Rüdigheim

Ein kurzer Rückblick

Nach der Auftaktveranstaltung im Sommer 2017 in Roßdorf konnte man feststellen, dass das Interesse an einer  Nahwärmelösung in den 3 Ortsteilen recht groß war. Nach anfänglichen Problemen und verschiedenen Gesprächen fanden sich am 27. September 2017 zehn Leute, die in der Nahwärmeinitiative Rüdigheim  zusammenarbeiten wollen. Es gab einige Treffen, auch mit den Initiativgruppen aus den anderen Ortsteilen. Ab Dezember wurde dann an der Projektskizze für die
Beantragung der Zuschüsse für die Machbarkeitsstudie gearbeitet. Hierbei unterstützte uns Oliver Berghamer von der Energieagentur Berghamer und Penzkofer GmbH & Co. KG. Die Projektskizze wurde im Februar fertiggestellt und an das Wirtschaftsministerium weitergeleitet. Im April musste die Projektskizze nochmals überarbeitet werden, um den aktuellen Anforderungen zu entsprechen.

In der Zwischenzeit wurden einige Treffen organisiert und wir informierten uns über Energieerzeugung und verschiedene Energieträger. Dazu hatten wir Anfang Februar Dr. Norbert Clement und Björn Kajewski vom Landkreis zu Gast. Hier gab es erstmal grundsätzliche Informationen. Im Weiteren wurde auf den Gebrauch von Holzhackschnitzel eingegangen. Hierzu wurde dann auch ein Hecken- und Abfallholzmanagement vorgestellt. Danach wurde die Solarthermie noch beleuchtet. Das Konzept, welches auch von der Fa. Viessmann schon bei der Auftaktveranstaltung in Roßdorf vorgestellt wurde, fand bei uns keinen allzu großen Anklang. Ende Februar hatten wir einen Termin mit dem Geologen Volke Diedrich aus Marburg. Dieser zeigte uns interessante Möglichkeiten in der Tiefen- und Oberflächengeothermie auf. Über diese Veranstaltung wurde ausführlich in der OP berichtet. Die Geothermie stand auch in den folgenden Treffen immer wieder zur Diskussion. Um uns über Finanzierung und Zuschüsse zu informieren, hatten wir im März Klaus Pfalz von der VR-Bank Hessenland zu Gast. Neben den Informationen zu verschiedenen Fördermöglichkeiten und der Finanzierung für ein solches Projekt, gab es auch noch einen Exkurs ins Genossenschaftsrecht. Zum Schluss wurde das Nahwärmeprojekt von Bracht vorgestellt.

Die Erzeugung ist weniger das Problem. die Speicherung schon eher. Wir konnten aber für uns noch keine Lösung finden. Die Thematik ist sehr komplex und oftmals scheitert es dann an den Speichermöglichkeiten. Es wurden noch verschiedene Veranstaltungen, meist vom Landkreis veranstaltet, besucht. Zusätzlich konnten wir uns auch bei benachbarten Bioenergiedörfern (Mardorf, Erfurtshausen) umschauen und informieren. Mitte September kam dann die Info, dass die Gelder für die Machbarkeitsstudie bewilligt wurden.

Nachdem es dann im Sommer mit den Treffen etwas ruhiger war, wurden diese im Oktober wieder etwas intensiviert. Als nächstes stand ein Termin in Marburg beim Landkreis an. Dort wollten wir uns mit Christiane Sager-Claus und Dominik Stroh vom Fraunhoferinstitut Kassel treffen. Da der Termin auf einen Freitagnachmittag fiel, konnten wir nur zu dritt teilnehmen. Es gab für uns dadurch zwar keinen Durchbruch bei der Suche nach dem Energieerzeuger, aber das Fraunhoferinstitut hat zugesichert uns in der Angelegenheit und bei innovativen Ideen zu unterstützen. An diesem Termin nahmen auch Stefan Franke und Björn Kajewski von der Kreisverwaltung teil. Es entwickelte sich eine sehr interessante Diskussion, von der wir Einiges mitnehmen konnten.

Zu unserem letzten Treffen im Treffpunkt hatten wir Dieter Bartelmeß von der Nahwärme Rauschenberg zu Gast. Der regelmäßige Austausch mit den Bioenergiedörfern aus der Region hat immer den Vorteil, dass man auch von Problemen berichtet bekommt, über die man dann nicht selber stolpern muss. Da Oliver Berghamer für das Projekt nicht mehr zur Verfügung steht, muss man sich nach einem anderen Fachplaner umsehen. Mittlerweile wurde die Ausschreibung für die Machbarkeitsstudie von der Stadtverwaltung auf den Weg gebracht. Geplant ist, dass wir Anfang 2019 damit beginnen können.

Erstmal einen herzlichen Dank an alle, die uns bis hierhin unterstützt haben. Das ist nicht selbstverständlich, da alle Vorträge und Besuche durch die Referenten unentgeltlich angeboten wurden. Anders hätten wir das auch nicht bewältigen können.

Da wir jetzt in die Phase der Machbarkeit starten, in der noch viele interessante Themen vor uns liegen, wäre es schön, wenn sich der eine oder andere davon inspirieren lässt und zu einer Mitarbeit bereit wäre. Wer erst mal nur vorbeischauen möchte ist gerne als Gast willkommen. Da unsere Treffen momentan noch nicht regelmäßig stattfinden, kann man sich zwecks Termine bei einem Mitglied der Nahwärmeinitiative melden. Momentan arbeiten in der Nahwärmeinitiative Rüdigheim Bernhard Becker (OV), Petra Becker, Dierk Boucsein, Thomas Bretthauer (Sprecher), Ludger Freidhof, Hubert Höck, Harald Jüngst, Alfred Riehl (Schriftführer), Stefan Roales-Welsch und Rüdiger Viertelhausen mit.






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