Quick-Navigator:
Suche:


Stadt Amöneburg
Am Markt 1
35287 Amöneburg
Tel.: 0 64 22 / 92 95-0
E-Mail: Kontakt

Rufbereitschaft:
0174 / 92 07 200

Impressum
Datenschutz

Windenergienutzung


Eine Windenergieanlage des Typs Repower 3.2
Eine Windenergieanlage des Typs Repower 3.2

Die Windenergienutzung ist endlich in Hessen auch in aller Munde. Spätestens seit dem Atomunglück in Japan und dem in Deutschland stattgefundenen Umdenken, wird sich hier etwas tun. So wurde beim Hessischen Enegiegipfel im Herbst 2011 der Konsens gefunden auf ca. 2% der Landesfläche eine Windenergienutzung raumordnerisch zu ermöglichen. In Mittelhessen wird dazu derzeit der Regionalplan Mittelhessen 2010 um einen Teilplan Energie ergänzt, der nach dem politischen Willen so rasch wie möglich in Kraft gesetzt werden soll.

Da der in 2010 in Kraft getretene Regionalplan noch eher ein "Windkraftverhinderungsplan" war ist hier Eile geboten. So hatte die Stadt Amöneburg bereits im Jahr 2009 beantragt, Flächen in südlich gelegenen Waldgebieten, die bis zu 400 Meter rund um die Mardorfer Kuppe hoch liegen, in den Plan aufzunehmen. Diese in Privateigentum befindlichen Flächen waren in den letzten Jahren massiv von Stürmen heimgesucht worden, und Voruntersuchungen hatten ergeben, dass gerade solche Windwurfflächen sehr windhöfig sind und gut genutzt werden könnten. Aus verfahrenstechnischen Gründen, der Regionalplan sollte nicht ein weiteres Mal offengelegt worden, hatte die Regionalversammlung den Antrag der Stadt wie auch viele andere gleichartige Anträge anderer Kommunen noch nicht berücksichtigt. Die Stadt hatte jedoch einen schriftlichen Planungshinweis erhalten, der eine grundsätzliche Eignung auf Ebene außerhalb des Planes, und eine Aufnahme im Rahmen einer Planfortschreibung, in Aussicht stellt. Auf Vermittlung der Stadt fanden über längere Zeit Gespräche mit Projektträgern und Grundstückseigentümern statt, mit dem Ziel ein konkretes Projekt daraus zu machen.

Im Mai 2011 wurde die Angelegenheit in der Stadtverordnetenversammlung umfassend öffentlich beraten und der Weg frei gemacht damit die nächsten Planungsschritte gegangen werden können. Durch den Wegfall eines Zielabweichungsantrages beim Regierungspräsidium Gießen können die konkreten Bauanträge nun schon im Spätsommer gestellt werden. Vor diesem Hintergrund ist ein Bau noch im Jahr 2013 realistisch. Nach den aktuellen Überlegungen sind die Flächen mit ausreichend Wind, die auch frei von anderen Restriktionen sind so groß, dass bis zu 16 Windkraftanlagen in den beiden Gemarkungen entstehen könnten.

Näheres entnehmen Sie der zum Download bereit stehenden Projektpräsentation im Internet Bereits sehr früh wurde sogar eine Visualisierung erstellt, die noch in 2011 ins Internet eingestellt wurde und über die auch in der Presse berichtet wurde. Auch diese steht auf der neuen Homepage der Stadt www.amöneburg.de unter der Rubrik Bauen, Wohnen, Energie zum Download bereit.


Technische Potenzialkarte (FH Frankfurt und RP Gießen, 2012)
Technische Potenzialkarte (FH Frankfurt und RP Gießen, 2012)

Für die Stadt Amöneburg ist es von großer Bedeutung, dass ein solches Windprojekt dem Gemeinwesen vor Ort nützlich ist. Neben der energiepolitsichen Bedeutung geht es daher besonders um eine möglichst hohe regionale Wertschöpfung Und dies obwohl es sich um ein privat initiiertes Projekt handelt.

Daher werden über einen städtebaulichen Vertrag diverse Regelungen vom Projektpartner abverlangt, die dafür sorgen, dass die hier verdienten Gelder nicht in andere Regionen abfließen. Ein maßgeblicher Punkt ist die Möglichkeit zur Beteiligung von BürgerInnen und auch den Kommunen, die im Nahbereich liegen. Auch regionale Energieversorger hätten die Möglichkeit in die vertragliche Option mit einzusteigen. Bei einem Invest von bis zu 80 Millionen Euro sollten alle Kapitalgeber zum Zuge kommen können. Die Stadt hat bereits die Weichen dafür gestellt, dass das Projekt genossenschaftlich organisiert werden kann. Die Genossenschaft ist ein wunderbares Instrument um private Geldanlage gleichberechtigt am Erfolg dieser modernen "Windmühlen" Teil haben zu lassen.

Als Vorbild einer solchen größeren Genossenschaft könnte die Energiegenossenschaft Vogelsberg dienen. Wichtig ist auch eine Akzeptanz in der Bevölkerung. Gerade wenn die regionale Wertschöpfung gut geregelt ist, steigert das erfahrungsgemäß die Bereitschaft der Menschen Windräder in die Landschaft zu akzeptieren. Ja - die Kapitalanlage in eine saubere Energieform, deren Erträgnis man sogar täglich sehen kann, ist aktuell sehr gefragt. Aktuell gehen im Amöneburger Rathaus regelmäßig Interessenbekundungen ein sich an dem Projekt finanziell beteiligen zu wollen. Auch regionale Banken und Fonds verzeichnen eine immense Nachfrage nach Produkten der unterschiedlichsten im Bereich des Erneuerbare-Energien-Invests. In Bundesländern in denen die Windenergienutzung schon länger genutzt wird, hatte man oft schlechte Erfahrungen gemacht, weil am Ende nur die Nachteile übrig blieben und es keine regionale Wertschöpfung gab. Dies wird bei einem Windpark im Stadtgebiet Amöneburg, von dem vor Ort möglichst Alle etwas haben sollen, eindeutig nicht so werden.

Sollten Sie Fragen haben, wenden Sie sich vertrauensvoll an Herrn Bürgermeister Michael Richter-Plettenberg, der das Projekt als eines der großen Zukunftsthemen nicht nur persönlich initiiert, sondern für die Stadt zur Chefsache gemacht hat.
Sie erhalten rasch weitere Informationen und Antwort auf Ihre Fragen.

Sie erreichen Ihn per mail unter: m.richter-plettenberg@amoeneburg.de.

Bürgermeister Michael Richter-Plettenberg will am 23. August eine große Informationsveranstaltung um 20 Uhr in der Mehrweckhalle Roßdorf durchführen. Zu diesem Termin werden alle erstellten Gutachten vorliegen und die konkrete Eignung der einzelnen Standorte liegt dann fest. Die Veranstaltung richtet sich ausdrücklich auch an die Nachbargemeinden Ebsdorfergrund und Homberg/Ohm und ihre Einwohner. Da diese Veranstaltung noch etwas dauern wird, besteht die Möglichkeit Fragen, auch allgemeiner Art, bei der Stadtverwaltung Amöneburg im Vorfeld einzureichen. Diese werden bereits im Vorfeld beantwortet und Fragen und Antworten im Internet auf www.amöneburg.de unter der Rubrik Bauen, Wohnen und Energie veröffentlicht. 
 



Bürgerinformation zur Windkraft interessierte mehr als einhundert Menschen aus der Region


Bürgerinformation am 23.08.2012: Ablauf

Hier sehen Sie den geplanten Ablauf der Bürgerinformationsveranstaltung am 23.08.2012 um 20 Uhr in der Mehrzweckhalle Roßdorf

Fragen und Antworten


im Vorfeld der Bürgerinformation am 23.08.2012

Vortrag Windpark Amöneburg 25. Mai 2011


Visualisierung


Schreiben des Amöneburger Bürgermeisters


vom 11.07.12 an die Bürgerinitiative in Dautphetal-Holzhausen

Windkraft - eine Chance für Kommunen ?

Interview mit dem Bürgermeister der Windstadt Ulrichstein, die sich seit 1996 an Windparks beteiligt und den ersten kommunalen Windpark Deutschlands überthaupt realisiert hat (Quelle: OVAG, OK!Infoletter 02, 2012)



Stadt Amöneburg
Am Markt 1 | 35287 Amöneburg | Tel.: 0 64 22 / 92 95-0 | Stadtverwaltung@amoeneburg.de
  OK  
Cookies ermöglichen eine bestmögliche Bereitstellung unserer Dienste. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung