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Stadt Amöneburg
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Stadt Amöneburg startet in das Zeitalter der Elektromobilität


Sponsoren und Bürgermeister bei der feirlichen Übergabe
Die Energiewende ist in aller Munde, auch in der Stadt Amöneburg. Und die Stadt selbst tut seit Jahren einiges dafür, um Erneuerbare Energien-Projekte nach vorne zu bringen: seien es die Windkraftplanung im Roßdorfer Wald, Bürgersolardächer oder die Initiierung und Unterstützung von Energiegenossenschaften.Nch der Energiegenossenschaft Erfurtshausen ist die Bioenegiegenossenschaft NIM Mardorf am 23.07. gegründet worden.
Zudem ist die Stadt Amöneburg an der Energiegenossenschaft Marburg-Biedenkopf beteiligt und stellt dort ein Aufsichtsrats- und ein Vorstandsmitglied. Seit 2010 ist die Stadt Amöneburg zudem Unterzeichner der Hessischen Charta '100 Kommunen für den Kllimaschutz'.

Bei den großen Themen der Energiewende geht es oft vorrangig um das Thema Strom und die Frage: wie kann man den benötigten Strom, und der Bedarf ist steigend, aus Erneuerbaren Energien decken? Mit heutigen technischen Möglichkeiten ist die Stromproduktion sicher kein unlösbares Problem mehr, während die Frage hinsichtlich umweltfreundlicher und kostengünstiger Speicherung noch in den Kinderschuhen zu stecken scheint. Besondere Herausforderungen werden aber die Themenkomplexe Industrie, Wärmebedarf und eben das Thema Verkehr mit sich bringen.

Die Automobilbranche übertraf sich in den letzten Jahren damit, umweltfreundliche Automobile auf den Markt zu bringen, wohl auch aus dem allgemeinen Zeitgeist heraus,und dem damit verbundenen Image. Welcher alternative Antrieb sich hier am Ende aber durchsetzen wird, weiß heute noch niemand mit Sicherheit. Erinnern Sie sich noch an Ihren ersten Videorekorder aus den Achtziger Jahren? War es wirklich ein VHS-Gerät, welches sich damals innerhalb weniger Jahre gegen zwei andere und eigentlich gleichwertige Systeme durchsetzte? Die Frage ist wohl in erster Linie die nach zukünftigen Innovationen, und sie ist vor allem davon abhängig, welche internationalen Großkonzerne hier den großen Wurf machen werden, um sich ihre Vormacht zu sichern. Bis es soweit ist darf freilich weiter experimentiert werden.

Seit Donnerstag den 11.07. gehört auch die Stadt Amöneburg zu den Versuchslabors in Sachen Elektromobilität. Und sie hat gewartet bis Renault mit dem brandneuen ZOE z.e. ein für ihr Anforderungsprofil wirklich sehr gut geeignetes Auto auf den Markt gebracht hat. So dürfen die MitarbeiterInnnen der Stadtverwaltung nun das erste und richtig schicke Fahrzeug dieses Typs auf den Straßen des Landkreises für Dienstfahrten nutzen. Apropos Landkreis, wussten Sie eigentlich, dass das unsere Kreisverwaltung seit Kurzem für den gleichen Zweck unter anderem etwa 2 Tonnen schwere Mercedes-Geländewagen nutzt, weil der Hersteller gerade für diese Modelle so günstige Leasingangebote macht?

Die Neuanschaffung der Stadt wurde möglich durch eine tolle Partnerschaft und eine Sponsoringvereinbarung mit dem Kirchhainer Bauunternehmen Geissler Gmbh, die offensichtlich im Rahmen mehrerer Großprojekte in den letzten Jahre den Werbeeffekt durch die Bereitstellung eines Elektrofahrzeuges erkannt hat, das sie nun am 11.07. feierlich ohne jede Bedingung übergeben hat. Doch eine Bedingung gab es dann doch, denn einer der Geschäftsführer der Fa. Geissler fragte nach der überzeugenden Präsentation durch die Firma Renault Gnau und einer Probefahrt ganz bescheiden, ob er das Fahrzeug mal an einem Wochenende testen dürfe, weil er eventuell privates Interesse an einem solchen Fahrzeug habe.

Und das ist durchaus angebracht, denn das Fahrzeug ist mit seinem maximalen Aktionsradius von 180 Kilometern und einem Anschaffungspreis von nur wenig über 20.000 € sicher sehr attraktiv.

Die Stadt Amöneburg sagt danke bei den Sponsoren und macht auf eine weitere Besonderheit aufmerksam, denn sie bezieht über die Partnerschaft mit den Stadtwerken Marburg den benötigten Stom über die Ladesäule vor dem Rathaus zum Nulltarif.

Wenn das mal nichts ist, oder?

Übrigens, ein Verkehrsmittel mit Erneuerbaren Energien betrieben, das über lange Strecken eingesetzt weden konnte, weil es mit einem 'universellen Schnellladesystem' ausgestattet war, gab es schon vor dem Automobil: die gute alte Postkutsche! Vor diesem Hintergrund drängt sich doch fast der Gedanke auf, warum die Politik und die Industrie hier nicht voran schreiten, und sich auf universelle Standards für Wechselakkusysteme einigen, die an Tankstellen, genau wie heute den Tank mit Benzin zu befüllen, ganz einfach gewechselt werden können wie eine Pfandgasflasche? Bei Handyladegeräten hat das auch geklappt.






Stadt Amöneburg
Am Markt 1 | 35287 Amöneburg | Tel.: 0 64 22 / 92 95-0 | Stadtverwaltung@amoeneburg.de
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