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Stadt Amöneburg
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Langjähriger Ortsgerichtsvorsteher Karl-Heinz Kräling verabschiedet



Ortsgericht Amöneburg stellt sich personell neu auf

Am 28. September hatte die Kirchhainer Amtsgerichtsdirektorin die Aufgaben den langjährigen Ortsgerichtsvorsteher für den Ortsgerichtsbezirk Amöneburg Karl-Heinz Kräling aus seinem Amt als hessischer Ehrenbeamter zu entlassen. Karl-Heinz Kräling bekleidete das Amt des Ortsgerichtsvorstehers seit 2003, mithin 15 Jahre. Bereits von 1975 bis 1985 war der Baufachmann schon einmal Ortsgerichtsschöffe. In der dazwischen liegenden Zeit war Karl-Heinz Kräling jahrzehntelang kommunalpolitisch tätig und viele Jahre Mitglied im Magistrat der Stadt Amöneburg. Die Stadtverordnetenversammlung verlieh ihm dafür die Ehrenbezeichnung Ehrenstadtrat.

Frau Amtsgerichtsdirektoren Hülshorst und Amöneburgs Bürgermeister Michael Plettenberg dankten Herrn Kräling für die in der Vergangenheit geleistete Arbeit. Dabei verwiesen Sie auch darauf, dass die Arbeit im Ortsgericht mit einer großen Nähe zu den Menschen, teilweise in schwierigen Lebenssituationen, verbunden ist. Zum Beispiel bei Sterbefallanzeigen und in Nachlassangelegenheiten gelte es ein guter Zuhörer und auch Ratgeber zu sein. Diese Rolle habe Karl Heinz Kräling mit Bravour und sehr viele Einfühlungsvermögen gemeistert.

Da die Wahlzeit im Ortsgericht stolze zehn Jahre beträgt hatte sich Kräling dafür entschieden aus Altersgründen nun in 2018 auszuscheiden. An seine Stelle tritt der Roßdorfer Architekt Willi Krähling, der bisher stellvertretender Ortsgerichtsvorsteher war und seit 2005 im Ortsgericht tätig ist. Neue Stellvertreterin im Ortsgericht wird die Architektin Ivonne Linne aus Erfurtshausen, die neu für das Ortsgericht gewonnen werden konnte.
Die neuen Kontaktinformationen zum Ortsgericht Amöneburg werden im Ohmtalboten und auf der Internetseite der Stadt Amöneburg veröffentlicht.

Weiterhin im Ortsgericht sind als Schöffen und Schöffinnen die Mardorfer Architektin Maria Prückler-Diehl, und das Mardorfer Urgestein Ewald Mann.Im Sommer 2017 war Wolfgang Mengel als Schöffe in das Ortsgericht nachgerückt. Da Wolfgang Mengel leider kürzlich sehr überraschend verstorben ist, im Ohmtalboten war ein Nachruf veröffentlicht worden, wird die Stadtverordnetenversammlung in ihrer Sitzung im November dem Land Hessen eine weitere Person vorschlagen.

Kontakt:

Willi Krähling
Ortsgerichtsvorsteher
E-Mail: willi.kraehling@t-online.de
Telefon: 06424/92060

Ivonne Linne
stellv. Ortsgerichtsvorsteherin
E-Mail: mail@artifex-bau.de
Telefon: 06429/826428

Die Ortsgerichte sind eine hessische Spezialität, die sich sehr bewährt hat:
Jede Gemeinde in Hessen verfügt über mindestens ein Ortsgericht. Hessenweit gibt es derzeit rund 900 Ortsgerichte. Sie sind Hilfsbehörden der Justiz. Ihnen obliegen verschiedene Aufgaben auf dem Gebiet der freiwilligen Gerichtsbarkeit und des Schätzwesens, die im Ortsgerichtsgesetz festgelegt sind. Ortsgerichte leisten sowohl Hilfestellungen für Bürgerinnen und Bürger als auch für Behörden und Gerichte. Für ihre Dienstleistungen erheben sie Gebühren auf gesetzlicher Grundlage, die abhängig von der jeweiligen Leistung sind.

Jedes Ortsgericht hat mindestens fünf Mitglieder: die Ortsgerichtsvorsteherin oder den Ortsgerichtsvorsteher und vier Ortsgerichtsschöffinnen oder Ortsgerichtsschöffen. Die Besetzung des Ortsgerichts richtet sich nach dem jeweiligen Dienstgeschäft.

Die Ortsgerichtsmitglieder sind Ehrenbeamte und werden auf Vorschlag der Gemeinde - durch eine Abstimmung in der Gemeindevertretung beziehungsweise der Stadtverordnetenversammlung - von der Leitung des Amtsgerichts ernannt.

Zu Ortsgerichtsmitgliedern dürfen nur Personen berufen werden, die allgemeines Vertrauen genießen, lebenserfahren und unbescholten sind. Sie sollen mit Schätzungen von Grundstücken erfahren und ortskundig sein. Ortsgerichtsmitglieder arbeiten ehrenamtlich. Ihre Amtsdauer beträgt grundsätzlich zehn Jahre.













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