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Besuch aus Venezuela im Amöneburger Rathaus



Venezulanische Siedler suchen Verbindungen in die alte Heimat

Die Gebrüder Breidenbach aus der Colonia Tovar in Venezuela besuchten Amöneburgs Bürgermeister Michael Richter-Plettenberg im Rathaus. Dabei übergaben sie ein Schreiben des dortigen Bürgermeisters Henry H. Vasquez Mayora, das an Bürgermeister Richter-Plettenberg perönlich adressiert war. Mit diesem Schreiben sucht die Siedlung mit heute etwa 20.000 Einwohnern in den südamerikanischen Bergen eine Verbindung zur Stadt Amöneburg in Deutschland.

Der größte Teil der Siedler, die Mitte des neunzehnten Jahrhunderts nach Südamerika auswanderten, stammen aus Endingen im Schwarzwald. Eine kleinere Gruppe aber aus Hessen. Darunter war der Erfurtshäuser Lehrer Andreas Breidenbach mit seiner Ehefrau und neun Kindern. Andreas Breidenbach selbst hatte nicht viel von der Reise, denn er starb schon bald nach der Ankunft in Südamerika. Doch seine Familie konnte sich etablieren, so dass heute in der Kolonie mehr als tausend Menschen den Namen Breidenbach tragen. Die Kolonie, die in einer begünstigten klimatischen Zone hervorragende Bedingungen für die Landwirtschaft hat, ist heute das touristische Zentrum Venezuelas für Menschen aus diesem südamerikanischen Land. An den Wochenenden ist dieser von der Hauptstadt Caracas etwa ein bis zwei Stunden entfernt gelegene Ort in den Bergen regelrecht überfüllt. Die Menschen lieben das immer noch deutsche Ambiente mit Fachwerkhäusern im Schwarzwaldstil.

Enrique Breidenbach (Bildmitte) ist seit Jahren damit befasst, neben den Verbindungen zwischen der Colonia Tovar nach Endingen, auch eine dauerhafte Beziehung zu Amöneburg-Erfurtshausen aufzubauen. Dazu ist er bereits mehrfach nach Deutschland gereist. Unterstützer hat er in der Erfurtshäuser Familie Rhiel gefunden, die bereits mehrfach nach Südamerika gereist ist.

Das Schreiben an den Amöneburger Bürgermeister enthält nun auch eine Einladung zu einem Besuch. Dies verbunden jedoch mit einer klaren Warnung, dass die politischen Verhältnisse im Land derzeit eigentlich so instabil sind, dass eine Reise aktuell nach Venezuela zu gefährlich ist.

Mal sehen, vielleicht ergibt sich eine Gelegenheit. Bürgermeister Richter-Plettenberg versprach auf jeden Fall die Sache im Auge zu behalten und vor einem möglichen eher privat organisierten Besuch die spanische Sprache erlernen zu wollen.






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