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Politiker machen sich ein Bild über die aktuellen Arbeiten in der Erddeponie



Am Samstag den 14. März 2015 machten sich insgesamt vierzehn ehrenamtliche Politiker, unter anderem aus Magistrat und Stadtverordnetenversammlung auf Einladung des Bürgermeisters den Weg in die Erddeponie Amöneburg, um sich ein Bild von den aktuellen Arbeiten durch die von der Stadt Amöneburg beauftragte Fa. Erdbau Kais zu machen.
Unter den Anwesenden war auch Roßdorfs Ortsvorsteher Stephan Maus und Peter Heider vom städtischen Bauamt, der in Kürze die Rolle des Betriebsbeauftragten für Abfall bei der Stadt Amöneburg übernehmen wird. Hierzu hatte er kürzlich eine einwöchige Schulung mit Zertifikatsbschluss absolviert.

Der Besuch diente auch der Vorbereitung der Beratungen in der Stadtverordnetenversammlung und ihren Ausschüssen, die aktuell über eine Beschlussvorlage des Magistrats zu beraten hat. Der Haupt- und Finanzausschuss sowie der Bauausschuss haben in der letzten Woche empfohlen die Vorlage anzunehmen. Die Stadtverordnetenversammlung berät abschließend darüber in ihrer Sitzung am 30. März 2015.

Mit dem zu erwartenden Beschluss werden die nach Abstimmung mit den Fachbehörden beim Regierungspräsidium in Gießen erforderlichen Planungsverfahren los getreten. Zum einen geht es um die bauplanungsrechtlichen Schritte Bebauungsplan, Flächennutzungsplan sowie Regionalplan, und zum anderen geht es um eine abfallrechtliches Genehmigungsverfahren, das parallel zur Bauleitplanung durchgeführt werden muss, um die Deponie über die Stillegungsphase hinaus gegenüber der aktuellen Rekultivierungsplanung später anders nutzen zu können.
Experte und Berater der Stadt Folke Diederich informierte die Beteiligten sowohl bei der Begehung als auch im Ausschuss über alle relevanten Aspekte und den Sachstand, und beantworte mit Bürgermeister Michael Richter-Plettenberg, der aktuell als Betriebsleiter fungiert, über alle wichtigen Fragestellungen.

Darunter auch die Frage der festgestellten Methangasfunde auf einer Teilfläche. Nach einer flächendeckenden Messung für das ganze Gelände kann hier ein größeres Problem, dass das Nutzungskonzept "ATMEN" in Frage stellen würde ausgeschlossen werden. Ein wesentlicher Teil der gasbildenden Faktoren, nämlich die gezielte Einleitung von Oberfläöchenwasser in die Rekuotiverungsschicht konnte durch Verfüllung eines Grabens bereits beseitigt werden.
Der Abfallverband Lahn-Fulda hat sich zwischenzeitlich zur Kostenübernahme von zunächst bis zu 20.000 € an Untersuchungskosten druch Beschluss des Vorstandes in der letzten Woche bereit erklärt.

Bei der Begehung konnte man sich auch davon vergewissern, dass die Fa. Kais nicht nur Erde annimmt, sondern bereits in Abstimmung mit Naturschuttzfachleuten Ersatzbiotiope für bestimmte Tierarten anliegt.

Terminankündigung: Am Samstag den 25.04.2015 findet ab 14.00 Uhr ein Tag der offenen Tür auf dem Gelände der Erddeponie Amöneburg statt.








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