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Stadt Amöneburg
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35287 Amöneburg
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Freunde treffen sich - Ringpartnerschaftstreffen in Weil am Rhein


Bild: Gruppenbild in Frankreich an der Dreiländerbrücke
Die Stadt Amöneburg ist Teil aber Dreh und Angelpunkt der europäischen Ringpartnerschaft mit den Partnergemeinden Tragwein in Österreich, Tuoro sul Trasimeno in Italien und Chateau-Garnier in Frankreich. Von dieser Art Ringpartnerschaft, d.h. dass alle Gemeinden sind auch untereinander verschwistert gibt es deutschlandweit nur zehn.
Am Pfingstwochenende war es soweit und es fand einmal wieder ein Treffen der Delegationen aus allen vier Gemeinden statt - diesmal auf neutralem Boden.

Nachdem das in 2015 in Amöneburg geplante Treffen anlässlich des Jubiläums des Tuoro-Clubs ausfallen musste, hatte Amöneburg die Organisation übernommen.

Die Idee war es das Treffen an einem Punkt durchzuführen, der noch in Deutschland liegt und für alle ausländischen Gemeinden gleich weit entfernt ist. Die Wahl fiel schließlich auf Weil am Rhein, unmittelbar am Dreiländereck zu Frankreich und der Schweiz.
Insgesamt machten sich sechzehn Personen aus der Stadt Amöneburg mit Privat-PkW's auf den Weg. Am späten Nachmittag trafen pünktlich und wohlbehalten die Delegationen aus den Partnergemeinden ebenfalls dort ein. Die insgesamt 36 Personen starke Gruppe wohnte im zentral gelegenen gemütlichen Hotel Ott Leopoldshöhe.


Weil am Rhein Wiedersehen

Ankunft der Delegationen aus den Partnergemeinden in Weil am Rhein



Weil am Rhein Vitra

Besichtungung des VITRA Design-Museums und des VITRA-Hauses



Weil am Rhein Wanderung

Wanderung über den Weiler Weinweg zum ARTDorf Ötlingen



Weil am Rhein - Weinprobe

Weinprobe im Weingit Röschard in Weil am Rhein



Weil am Rhein Dreiländerbrücke

Besuch der Dreiländerbrücke über den Rhein und Stippvisite in Frankreich



Weil am Rhein Besprechung

Abschlussbesprechung und Planung der Aktivitäten für die Zukunft




Bild: Am VITRA Design-Museum
Der erste Abend stand dann erwartungsgemäß im Zeichen des Wiedersehens. Viele Teilnehmer hatten sich bereits längere Zeit nicht mehr gesehen, so dass man sich natürlich zunächst ausgiebig in den Armen lag, schließlich bestehen teilweise seit Jahrzehnten persönliche Verbindungen und Freundschaften.

Die Amöneburger Delegation wurde begleitet von Bürgermeister Michael Plettenberg der für die Organisation verantwortlich zeichnete. Sein österreischischer Amtskollege Josef Naderer war ebenfalls dabei. Der französische Amtskollege Francois Audoux musste sich durch das Gemeinderatmitglied Frau Claudine Chevais vertreten lassen, die neue italienische Bürgermeistern Patricia Cerimonia erwartete an diesem Wochenende ihr erstes Enkelkind und ließ sich vom Gemeinderatsmitglied Mariella Billi vertreten.

Der Samstag war den mit etwas gemeinsamen Unternehmungen gefüllt. Zunächst ging es zum VITRA Design-Museum und in das VITRA-Haus was alle Beteiligten als sehr interessant empfanden. VITRA ist ein großer Hersteller von klassischen Designmöbeln und Möbelklassikern.


Bild: Die "Offiziellen" Michael Plettenberg, Claudine Chevais, Mariella Billi und Josef Naderer
Die anschließend direkt von dort geplante Wanderung verzögerte sich zunächst um zwei Stunden, da es heftig regnete. Doch die Gruppe hatte Glück und das Wetter wurde besser, so dass ein Teil des Weiler Weinweges nach Ötlingen durch die Weinberge absolviert werden konnte.
Dort angekommen präsentierte sich das schmucke Weindörfchen am Hang als Kunstdorf. Überall in den Straßen sind in Ötlingen Kunstwerke im öffentlichen Raum ausgestellt und Lokale laden zum Besuch ein. Interessant ist z.B. das Café Inka, in dessen Räumen historische Tapeten aus dem Jahre 1819, die aus Paris stammen und sehr gut restauriert sind, bewundert werden dürfen.

Ein Teil der Teilnehmer ließ sich mit dem Tragweiner Feuerwehrbus danach zurück ins Hotel fahren. Die unerschrockenen Läufer jedoch mussten sich sputen wegen des erneut herannahenden schlechten Wetters, und schließlich wurden sie nass.
Am Abend ging es dann in das Weiler Weingut Röschard zur Weinprobe. Jungwinzer Ralf Röschard, der mit seinen 26 Jahren erst vor drei Jahren in den Betrieb der Familie eingestiegen ist, präsentierte seine jungen und frischen Ideen zum Thema Deutscher Wein und unterhielt die Besucher mit Witz und Kompetenz. Alle Teilnehmer erhielten als kleine Erinnerung eine Flasche des leckeren Proseccos aus dem Hause Röschard.

Am Sonntag gab es dann nach dem Frühstück einen kleinen Ausflug zur Dreiländerbrücke, die längste frei gespannte Fuß- und Radfahrerbrücke Europas, die in 2007 unmittelbar am Dreiländereck, das durch den Rhein verläuft, genau an der Stelle errichtet wurde an der 1944 eine Vorgängerbrücke zerstört worden war. Gemeinsam ging man herüber nach Frankreich, um dort ein Gruppenbild zu machen.

Anschließend stand die große Abschlussbesprechung auf dem Programm. Dabei ging es um die Aktivitäten der Ringpartnerschaft in den nächsten Jahren.

Für das Jahr 2017 hat die Stadt Amöneburg in Verbindung mit dem Tuoro-Club die Einladung zum 30jährigen Jubiläum der Partnerschaft mit Italien mit zeitgleichem Ringpartnerschaftstreffen ausgesprochen. Das Treffen soll im Mai oder Juni 2017 stattfinden. Für das Jahr 2018 wurde ein erneutes Ringpartnerschafstreffen "auf neutralem Boden" vereinbart, dass z.B. in Brüssel durchgeführt werden könnte.

Für Juli 2019 haben die Freunde aus Chateau-Garnier bereits zum 40 jährigen Bestehen der Partnerschaft mit 60jährigem Jubiläum der dortigen Folkloregruppe eingeladen.
Zudem wurde erneut über die Nachwuchsarbeit gesprochen. Es soll erneut ein Versuch unternommen werden eine Jugendbegegnung zu organisieren, die möglichst jährlich stattfinden soll. Unter Umständen gelingt ein erstes Treffen im Jahr 2017 in Östzerreich oder Italien.

Von den Amöneburger Kommunalpolitikern waren neben dem Bürgermeister auch die beiden Ortsvorsteher Wolfgang Rhiel (auch Stadtverordneter) und Heinrich Benner mitgereist, die den Partnerschaften seit vielen Jahren die Treue halten.
Eine finanzielle Erleichterung gab es für die Teilnehmer durch einen Zuschuss des Landes Hessen, denn die Teilnehmer tragen die Reise- und Unterkunftskosten ansonsten selbst. Als Veranstalterin hat die Stadt Amöneburg den Zuschuss des Landes organisiert und vorgestreckt und das Rahmenprogramm finanziert.

Nach einem schönen Wochenende hieß es dann schon bald wieder Abschied nehmen, mit neuen schönen Erinnerungen in den Herzen.






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