Quick-Navigator:
Suche:


Stadt Amöneburg
Am Markt 1
35287 Amöneburg
Tel.: 0 64 22 / 92 95-0
E-Mail: Kontakt

Rufbereitschaft:
0174 / 92 07 200

Impressum
Datenschutz

Bürgermeister tagten im März in Mardorf


Im März tagte der Arbeitskreis der Bürgermeister aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf im Bürgerhaus in Mardorf. Der Zusammenschluss der Bürgermeister im Hessischen Städte- und Gemeindebund trifft sich etwa vier Mal im Jahr, um wichtige Themen, die alle Kommunen betreffen zu beraten. Als Gastgeber fungierte dieses Mal Amöneburgs Bürgermeister Michael Plettenberg.

Besprochen wurde eine Vielzahl an Themen. Auch Landrätin Kirsten Fründt war zu einem Tagesordnungspunkt zu Gast. Sie berichtete über die Pläne des Landkreises eine Stabstelle "Kreisentwicklung" in der Kreisverwaltung einzurichten. Über die Vor- und Nachteile sowie die Möglichkeiten der Partizipation der Kommunen wurde entsprechend angeregt diskutiert.

Auf Anregung von Michael Plettenberg stand auch das Thema "Eigenkontrollverordnung für private Zuleitungskanäle" auf der Tagesordnung. Das Land Hessen plant hier als einziges Bundesland zukünftig alle privaten Abwasserhausanschlussleitungen regelmäig überprüfen zu lassen, und diese Aufgabe an die Kommunen zu übertragen. Nachdem die ehemalige Umweltministerin Puttrich auf Druck der Städte und Gemeinden 2012 die Notbremse zog und die Verpflichtung aussetzte, will das Land jetzt wieder aktiv werden. Es plant nun die Verpflichtung auf größere Städte und Wasserschutzgebiete in ihren Zonen I, II und III A zu beschränken. Das hört sich zunächst gut an, für die Stadt Amöneburg jedoch würde das dazu führen, dass alle privaten Hausanschlüsse in Roßdorf und Erfurtshausen überprüft werden müssten. Auf die Eigentümer kämen die Untersuchungs- sowie ggf. Sanierungskosten zu, auf die Stadt der personelle Aufwand und der "schwarze Peter".

Im Zuge des Standardabbaus wenden sich die Gemeinden auch gegen diese Pläne des Landes. Bürgermeister Michael Plettenberg kündigte an hier tätig werden zu wollen, mit dem Ziel gemeinsam mit vielen anderen Kommunen in Hessen die Pläne des Landes zu verhindern!

Ziel sollte sein, dass die Verpflichtung für die Wasserschutzgebietszonen III A komplett aufzuheben, und zu erreichen, dass die verbleibende Aufgabe nicht von den Kommunen, sondern von den Wasserbehörden wahrgenommen werden. Die Überprüfung in den Schutzgebietszonen III A ist wird als eher überflüssig und durch nichts geboten gesehen! Kein anderes Bundesland verfolgt ähnliche Pläne wie Hessen.






Stadt Amöneburg
Am Markt 1 | 35287 Amöneburg | Tel.: 0 64 22 / 92 95-0 | Stadtverwaltung@amoeneburg.de
  OK  
Cookies ermöglichen eine bestmögliche Bereitstellung unserer Dienste. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung