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Stadt Amöneburg
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35287 Amöneburg
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Amöneburg auf dem Hoherodskopf - Neuer touristischer Außenposten - vielleicht auch bald geologisches Infozentrum in Amöneburg


Eine neue Naturerlebnis-Ausstellung wurde letzte Woche im Infozentrum auf dem Hoherodskopf in Schotten eröffnet. Auf dem Gipfel des hohen Vogelsbergs, der viele tolle Freizeit- und Bildungsmöglichkeiten bietet, gibt es Einblicke in die Biologie und Geologie der Vogelsbergregion.

Bild: Die neue Ausstellung ist in unterschiedliche Bereiche gegliedert. Im geologischen Teil taucht die Amöneburg in mehreren Zusammenhängen auf. Themenschwerpunkte der modular aufgebauten Schau sind Fließgewässer und Quellen, Naherholung und Wald, Hochmoor und Bergmähwiesen und natürlich die Geologie des Vulkangebietes. Der Vogelsberg ist mit etwa 2500 Quadratkilometern das größte zusammenhängende Vulkangebiet Mitteleuropas.

Die neue Dauerausstellung soll sich neben dem Vulkaneum in Schotten zu einem zweiten touristischen Aushängeschild entwickeln und das dortige Angebot ergänzen. Die Schau kostete 150 000 Euro. Die interaktive Ausstellung im Infozentrum richtet sich mit moderner Medientechnik an die Zielgruppe Kinder, Jugendliche, Familien und Schulklassen. Der Eintritt ist kostenfrei. Der Hoherodskopf ist Start- und Endpunkt zahlreicher Rad- und Wandertouren. Es wird eine Steigerung der Besucherzahlen von bisher 35.000 auf bis zu 50.000 im Jahr gehofft.
Die Stadt Amöneburg, obwohl sie geografisch außerhalb der Vogelsbergregion liegt, ist im geologischen Teil der neuen Ausstellung sehr gut und prominent vertreten. Möglich war dies durch ihr Engagement im Geopark Vulkanregion Vogelsberg, der den Betrag von 20.000 € zur Realisierung der Ausstellung beisteuerte. Der Besuch des Infozentrums lohnt sich. Ein echtes Highlight in Schotten ist aber das Vulkaneum. Auch dort ist Amöneburg mit seinen hochrangigen Geotopen sehr gut im Ausstellungskonzept vertreten.

Bürgermeister Michael Plettenberg ist Mitglied im fünfköpfigen Vorstand des Vereins Vulkanregion Vogelsberg. Die Stadt Amöneburg hat in den letzten Jahren versucht das Thema Geologie stärker in den Vordergrund zu rücken, um es auch touristisch in Wert zu setzen. Ein Anfang machten dabei die beiden Geotouren, die mit EU-Fördergeldern realisiert werden konnten.

Bild: Der Ausschuss für Bauen und Tourismus der Amöneburger Stadtverordnetenversammlung besichtigte Anfang August das ATMEN-Projektgelände. Auf diesem Plateau ist Raum für ein späteres Informationszentrum mit herrlichem Ausblick
Im Rahmen des ATMEN-Projekts für den früheren Steinbruch ist im aktuell im Verfahren befindlichen Bebauungsplan eine Fläche für ein geologisches Informationszentrum in Form einer sogenannten Angebotsplanung geschaffen worden. Die Stadtverwaltung ist dabei Kontakte zu den Fördermittelgebern in Wiesbaden aufzubauen, um in diese Richtung anzustreben, auch hier in Amöneburg irgendwann ein großes touristisches Highlight und einen Besuchermagnet vorweisen zu können, das auf den Stärken des Ortes aufbaut.








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Am Markt 1 | 35287 Amöneburg | Tel.: 0 64 22 / 92 95-0 | Stadtverwaltung@amoeneburg.de
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