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Teilregionalplan bestätigt Windvorrangflächen im Stadtgebiet Amöneburg



Das Regierungspräsdium in Gießen hat am 17. Oktober die wohl aktuellste Windvorrangflächenkarte heraus gegeben. Darin wurden die bisherigen Flächen im Stadtgebiet Amöneburg erneut bestätigt. Die Stadt Amöneburg hatte die Flächen, die im Roßdorfer und Mardorfer Wald liegen, beantragt, da sie alle Eignungen für die Windenergienutzung besitzen. Durch ein eigenes Windgutachten konnten die Flächen im laufenden Verfahren sogar vergrößert werden, da die Karte des TÜV Süd, die das Regierungspräsidium zu Grunde gelegt hatte, die sogenante "Windhöffigkeit" zu negativ gesehen hatte. Ab der sogenannten Planreife des Teilregionalplans können große Windenergienanlagen voraussichtlich nur noch in solchen Vorranggebieten errichtet werden.

Noch sind mittelhessenweit einige Fragen offen, der Rahmen für die Ausweisung von Vorranggebieten zur Nutzung der Windenergie ist jedoch weitgehend abgesteckt.
In der Sitzung des zuständigen Ausschusses für Energie, Umwelt, Ländlicher Raum und Infrastruktur (EULI) der Regionalversammlung Mittelhessen am 17. Oktober 2014 hat das Regierungspräsidium Gießen die überarbeitete Arbeitskarte 14 mit Vorschlägen zur Ausweisung von Vorranggebieten für Windenergie zur Beratung vorgelegt. Der Hintergrund: Nach der ersten Offenlegung des Entwurfs des Teilregionalplans Energie Anfang 2013 mussten die Planungsfachleute im RP rund 3.000 Einwendungen von Bürgern, Verbänden und öffentlichen Einrichtungen abarbeiten, deren Ergebnisse sich nun in der überarbeiteten Konzeption wiederfinden.
Ein wesentlicher Problempunkt war und ist nach wie vor der Arten- und Gebietsschutz in Bezug auf windkraftempfindliche Vogelarten; deshalb wurde in der Sitzung auch noch kein fertiges Planungskonzept, sondern ein Zwischenschritt präsentiert, der u. a. die Bereiche der beiden Vogelschutzgebiete "Hoher Westerwald" und "Vogelsberg" nicht berücksichtigt und insofern hierzu derzeit keine Planungsaussagen trifft.

Nach abschließender Untersuchung der jetzt ausgeklammerten Gebiete, die voraussichtlich Anfang 2015 vorliegen wird, kann die Windenergiekonzeption dann flächendeckend fertiggestellt, durch die Regionalversammlung Mittelhessen beraten und der Teilregionalplan Energie Mittelhessen für die zweite Offenlegung beschlossen werden.
Als zeitnahe nächste Schritte stehen die Erörterung der Konzeption mit den Naturschutzverbänden und eine abschließende Beratung in den anstehenden EULI-Sitzungen im Dezember dieses Jahres an.

Im Landkreis Marburg-Biedenkopf wurden insgesamt 2,9 % aller Flächen für die potenzielle Windenergienutzung vorgesehen.






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