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Der Landkreis zeichnet im Projekt "Wohnen im Alter - neue Wohnformen" das Schwesternhaus Mardorf aus - Preissumme in Höhe von 30.000 Euro



Landrätin Kirsten Fründt überreichte zuerst in Amöneburg-Mardorf eine Urkunde und einen Bescheid in Höhe von 30.000 Euro für den ersten Platz beim Wettberwerb "Wohnen im Alter - neue Wohnformen" an den Projektträger, die katholische Kirchengemeinde Mardorf (Kirchengemeinde St. Hubertus) aus, die Investor und Eigentümer des Gebäudes ist. Einen Bescheid in Höhe von 20.000 Euro überreichte sie später auch an Gerlind Aryceus für ihr Bauvorhaben, der Umnutzung des Erdgeschosses eines Stallgebäudes zu altengerechtem Wohnraum in Wetter-Oberrosphe.

"Das sind zwei ganz hervorragende Projekte, die uns zeigen, dass man altersgerechtes Wohnen auch sehr gut auf den Dörfern und im Ortskern der Dörfer realisieren kann. Ich finde es toll, dass wir im Kreis diese beiden interessanten geplanten Projekte unterstützen können", sagte Landrätin Kirsten Fründt. Ziel des Kreises sei es, bei dem Wettbewerb öffentlichkeitswirksam durch vorbildliche Projekte Impulse zu setzen, die Wohnen im Alter mit der Belebung von Ortskernen verbinden und zur Nachahmung anregen.

Der Beschluss zur Auslobung dieses Wettbewerbs war durch den Kreistag vor einem Jahr erfolgt. Die Ausschreibung erfolgte dann im Februar 2015 und der Bewerbungsschluss war Ende Mai dieses Jahres. Die Teilnahmebedingungen waren, die Lage im Landkreis (außerhalb der Stadt Marburg mitsamt seinen Ortsteilen), die Lage im Ortskern, es musste ein Gebäude von vor 1951 sein, der Fokus des Bauvorhabens musste auf altengerechtes Wohnen liegen und schließlich durfte das Bauvorhaben noch nicht begonnen worden sein.

Die Bewertung erfolgte durch eine Jury aus Vertretern der Kreispolitik, des Kreis-Seniorenrates und durch Fachleute aus der Verwaltung. Beide Projekte wurden sehr gut beurteilt, das Projekt in Mardorf erhielt eine höhere Punktzahl, sodass es vom Kreisausschuss den 1. Platz zugesprochen bekam.


Hier geht es um einen Bau von vier barrierefreien Eigentumswohnungen im Obergeschoss, die durch einen Aufzug erschlossen werden. Die Größe der Wohnungen beträgt zwischen 40 und 54 m². Barrierefreie Bäder und Kochnischen sind in jedem Appartement vorhanden. Das Gebäude im Stil des Backsteinklassizismus stammt aus dem 1897/1898 und liegt im Ortskern.

Es geht darum, ein möglichst selbständiges Leben bis ins hohe Alter zu gewähren, aber auch darum, gemeinschaftlich aktiv zu bleiben und die Aktivitäten des Bürgervereins im Erdgeschoss zu nutzen und mit zu gestalten. Dort gibt es den Mittagstisch, die Bürgerhilfe, die Betreuungsgruppe für Menschen mit Demenz und vieles andere mehr. Die Nutzung des Dachgeschosses erfolgt durch die Kirchengemeinde, den Pfarrer und die Stadt Amöneburg.

In ihrer Laudatio lobte die Landrätin das Bauvorhaben als eine Antwort auf Herausforderungen des demographischen Wandels und der Entwicklungen der Individualisierung. Hier könne Raum für neue Lebensformen und Haushaltstypen geschaffen werden, was gerade heute, wo sich traditionelle Familienformen mehr und mehr auflösen von besondere Bedeutung sei.






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