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Der große Wurf ist zum Greifen nah: Amöneburg bekommt Erlebnispark!


Bald schon könnte an lauen Sommerabenden der ausdrucksstarke Gesang indonesischer Simanag-Affen rund um die Amöneburg erklingen, oder putzige Lemuren aus Madagaskar den ehemaligen Basaltsteinbruch in Amöneburg besiedeln, und damit für einen Publikumsmagneten in unserer Region sorgen.


Von suneko - https://www.flickr.com/photos/suneko/373310729/, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1777132
Der ehemalige Zoodirektor Dr. Dieter Minnemann hat jahrzehntelange Erfahrung mit diesen Tieren, ebenso wie mit den süßen Erdmännchen, die er ebenfalls nach Amöneburg holen möchte. Überhaupt hat er viele Ideen zur Gestaltung des bisher weitgehend offenen Geländes, das er perspektivisch mit einer großen Zahl an Gehölzen und Bäumen aller Größenkategorien bepflanzen möchte.

Entstehen soll ein Tierpark mit Streichel- und Wow-Effekt der besonderen Art, nämlich in der Weise, dass Tiere und Besucher sich auf der gleichen Seite des Zauns begegnen, und in direkte Tuchfühlung gehen können. Der Unterschied zwischen Mensch und Tier ist allerdings der, dass sich die Tiere im Großgehe nach Lust und Laune bewegen können, während Menschen die vorgeschriebenen Wege nutzen müssen.

"Vor allem für Kinder und Familien ein großartiges Erlebnis" schwärmt Dr. Minnemann, der darauf hinweist, dass die von ihm für Amöneburg vorgesehenen Tierarten in freier Wildbahn zu den bedrohten Arten gehören, und deshalb die Haltung und die Zucht in übergroßen Freigehegen ein aktiver Beitrag zum internationalen Artenschutz ist.

Möglich macht das Projekt die ALMA Erlebnispark GmbH, die der Stadt Amöneburg ein konkretes Vertragsangebot zur Errichtung eines Freizeit- und Erlebnisparks gemacht hat. Hinter ALMA steht die Familie Görge aus Marburg, die schon längere Zeit nach einem Standort in Mittelhessen gesucht hat. Nachdem Wettenberg und Marburg nicht zum Zuge kam, hat sie nun in Amöneburg einen attraktiven Standort gefunden. Vom ATMEN-Projekt hatte sie bis letzten September noch nichts gehört. Der Kontakt war über den Vorstandsvorsitzenden der VR Bank Hessenland eG Helmut Euler zu Stande gekommen, dem Amöneburgs Bürgermeister Michael Plettenberg ein Jahr zuvor die Projektentwicklung der Stadt Amöneburg vorgestellt hatte.

Die Handelnden der Familie Görge sind Alfred Görge und die Söhne Tobias und Andreas, allesamt Wirtschaftsprüfer und Steuerberater mit Sitz in Cölbe. Eigentlich stammt Alfred Görge aus Stadtallendorf und hat in Amöneburg sein Abitur abgelegt. Nur ungern erinnert er sich, dass er als Schüler im Winter, wenn der Bus zur Schule nicht fahren konnte, zu Fuß durch das Steinbruchgelände nach oben laufen musste.

Familie Görge verfügt bereits über langjährige Erfahrungen im Freizeitmarkt Alfred Görge, war nach der Wende in Ostdeutschland als Dozent unterwegs, und lernte in seinem Übernachtungsquartier durch Zufall ein Objekt kennen, über das er sich entschied sich als Unternehmer im Freizeitbereich zu engagieren. Bereits seit mehr als 20 Jahren betreibt die Familie Görge in den Neuen Bundesländern Erlebnisparks an zwei Standorten, und bald nun auch in Ihrer Heimatregion.

Neben den Affen als Attraktion zeichnet alle Standorte aus, dass es eine Sommerrodelbahn gibt. Und die soll natürlich auch in Amöneburg kommen. Und sie wird länger und spektakulärer als alles was es im Nah-und Mittelbereich gibt.


Von Bernard Gagnon - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=3637215
Bauen soll die Anlage kein geringerer als der Weltmarktführer für den Bau von Rodelbahnen, der seinen Sitz in Hessen hat. Die Bahn wird als Doppelbahn konzipiert, so dass man bei einer Fahrt gleich zwei Mal den Hang hinauf gezogen wird. Dadurch entsteht eine Bahn von etwa 1.150 Meter Länge, mit Kreiseln, Rampen und Tunneln über die Tiergehege und einem herrlichem Fernblick, die einen Fahrspaß von etwa 7 Minuten bietet.

Auf dem Gelände wird alles da sein, was man für einen schönen Familienausflug benötigt: ein Spielplatz, schöne Rast- und Grillstellen sowie Wasserflächen, und ein angemessenes gastronomisches Angebot.
Die Investorenfamilie hat der Stadt Amöneburg nach entsprechenden Vorgesprächen ein konkretes Angebot unterbreit, dass jetzt konkret verhandelt wird.

Parallel dazu ist noch einiges an Bürokratie zu erledigen, nämlich die deponierechtliche Genehmigung und der Bebauungsplan, der im Dezember 2019 beschlossen wurde, müssen angepasst werden. Das soll jetzt professionell abgearbeitet werden.
Im Idealfall können Teile der Anlage bereits im nächsten Jahr, dem Jahr des 1300 jährigen Jubiläums der Stadt Amöneburg, in Betrieb genommen werden.

Es ist zwar noch nicht "in trockenen Tüchern" sagt Bürgermeister Michael Plettenberg, um gleichzeitig aber zu betonen, dass er zuversichtlich ist, dass das Projekt realisiert wird. " Mit Fam. Görge haben wir einen exzellenten Partner gefunden, der ein touristisches Highlight in unsere Gemeinde holt, und damit viele kleine Anstrengungen der letzten Jahre im Bereich Tourismus noch stärker in Wert setzt. Der Ausflugsort Amöneburg wird insgesamt davon profitieren" Ich freue mich auf die feierliche Eröffnung des Parks, denn dann weiß ich, dass sich die jahrelangen Mühen um die lnwertsetzung des ehemaligen Steinbruchgeländes wirklich gelohnt haben" schließt Plettenberg zufrieden.

Die Oberhessische Presse berichtete in Ihrer Ausgabe vom 01. April über das konkrete Projekt. Dieser Erscheinungstag veranlasste so manchen Leser zu denken, es handele sich m eine Aprilscherz - doch dem ist nicht so!






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