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Kommunen und Landkreis starten kreisweites Breitbandprojekt - Fertigstellung bis September 2015



Mit dem symbolischen ersten Spatenstich für den flächendeckenden Ausbau mit schnellem Internet ist am Mittwoch im Landkreis Marburg-Biedenkopf ein wichtiger Schritt in Richtung Zukunft getan worden.

Im Steffenberger Ortsteil Quotshausen trafen sich Landrat Robert Fischbach, der Geschäftsführer der Breitband Marburg-Biedenkopf GmbH, Klaus Bernhardt, der Vorstandsbeauftragte der Telekom für den Breitbandausbau in Deutschland, Ulrich Adams, Hessens Finanzminister Dr. Thomas Schäfer und Staatssekretär Steffen Saebisch aus dem hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung um diesen wichtigen Schritt gemeinsam zu vollziehen. Ebenfalls dabei waren Bürgermeister der Städte und Gemeinden, Kreisausschussmitglieder, Fraktionsvorsitzende der Parteien im Kreistag, Vertreter der Wirtschaft und ihrer Verbände sowie weitere Interessierte.

"Wir haben fast auf den Tag genau vor drei Jahren im Kreistag den ersten Beschluss zum Breitbandausbau gefasst. Heute geben wir den Startschuss für den Ausbau. Angesichts der komplexen Materie ist das ein sehr gutes Ergebnis. Das Ziel ist, dass wir bis 2015 den Ausbau der Breitbandversorgung fertig stellen und die Menschen im Landkreis Marburg-Biedenkopf dann flächendeckend schnelles Internet mit einer Leistung von bis zu 100 MBit pro Sekunde nutzen können", erklärte Landrat Robert Fischbach. Damit werde der Landkreis Marburg-Biedenkopf im Jahr 2015 der erste Landkreis in Hessen sein, der wirklich flächendeckende versorgt ist. "Mit dem jetzt begonnenen Ausbau stellen wir die Zukunftsfähigkeit des Landkreis auch in diesem Bereich sicher", unterstrich der Landrat. Den Auftrag zum Ausbau hatte im August die Deutsche Telekom AG bekommen.

"Wir sind alle sehr froh darüber, dass wir gemeinsam den Startschuss hier in Steffenberg-Quotshausen für die Umsetzung des sehr ambitionierten Ausbauprojekts geben. Dieses Projekt steht vorbildlich dafür, wie sich der Eigenausbau durch die Telekom und der geförderte Ausbau durch die Kommunen zu einem flächendeckenden Breitbandausbau im Kreis Marburg-Biedenkopf ergänzen. Ab jetzt wird geplant und gebaut, die Zukunftsampel im Landkreis steht auf Grün. Heute ist ein wichtiger Tag für die Bürger, Kommunen und die Telekom", sagte Telekom-Vorstandsbeauftragter Ulrich Adams. "Allein durch den VDSL-Ausbau sind wir in der Lage, mehr als 95 Prozent der Haushalte mit Bandbreiten von bis zu 50 MBit/s zu versorgen." betonte Ulrich Adams.

"Die Telekom AG hat vertraglich zugesichert, dass der Ausbau des kompletten Landkreises mit 25 bis 50 MBit/s innerhalb von
zwei Jahren erfolgen wird. Erreicht wird das über einen Anschluss aller technisch ausbaubaren Kabelverzweiger (KVZ), die in der Regel noch über Kupferkabel angeschlossen sind", erläuterte Klaus Bernhardt, Geschäftsführer der Breitband Marburg-Biedenkopf GmbH. Das Netz im Kreis wird mit dem Einsatz von Vectoring-Technik gebaut, so dass bei Freigabe durch die Bundesnetzagentur sogar Bandbreiten von bis zu 100 MBit/s im Download und bis zu 40 MBit/s im Upload erreicht werden können. Im Fall der Freigabe durch die Bundesnetzagentur garantiert die Telekom diese Bandbreiten für 94 Prozent aller Haushalte im Landkreis. Die Trassen sollen so geplant werden, dass auch Unternehmen in Gewerbegebieten mit einem eigenen Datenanschluss versorgt werden können.

"Flächendeckende Breitbandverbindungen spielen bei der Verbesserung der Rahmenbedingungen im ländlichen Raum eine zukunftsweisende Rolle und sind für unsere Wissensgesellschaft unabdingbar zum schnellen Austausch großer Datenmengen. Ich bin sehr froh darüber, dass der Ausbau des Breitbandnetzes mit dem heutigen Spatenstich nun auch im Landkreis Marburg-Biedenkopf vorangetrieben wird", so Finanzminister Dr. Thomas Schäfer.

Die Stadt Amöneburg ist ebenfalls Mitglied in der GmbH und unterstützt das Projekt maßgeblich. Leider wird im Ostkreis erst etwas später begonnen. Die Stadt Amöneburg, in der keine Vermittlungsstelle liegt (Amöneburg hat drei Vorwahlnummern) ist in drei der insgesamt sieben Bauabschnitte aufgeteilt. Beginnen wird im Roßdorf (Abschnitt), die anderen Stadtteilen sind den Bauabschnitten 6 und zugeordnet. Es gilt als sicher, dass in zwei Jahren alle Haushalte von dem Ausbau profitieren.
Beim Spatenstich sprach Kirchhains Bürgermeister Jochen Kirchneer für die Bürgermeister, der Landrat Robert Fischbach für seinen persönlichen Einsatz mit Lob überschüttete, auch ein paar kritische Anmerkungen ein, die sich gegen politische Entscheidung auf Bundes- und EU-Ebene bezog. Er verglich den Ausbau des Breitbandnetzes als sogenannte datenbahn mit dem Bau der Straßenautobahnen von Stockholm bis Neapel, und stellt die Frage, ob sich jemand vorstellen könnte, dass es sinnvoll gewesen wäre den Autobahnbau auf die Städte und Gemeinden abzuwälzen. Damit spielte er darauf an, dass der Breitbandausbau der jetzt im Landkreis kommt, nur durch ein massives Engagement der kommunalen Familie möglich wird. Erst der erklärte Wille ein eigenes Netz aufbauen zu wollen, brachte die Deutsche Telekom letztlich dazu, die Strategie zu wechseln und Kooperationen über den netzausbau auch mit Landkreisen einzugehen. Um an diese Stelle zu kommen sind viele personelle und finanzielle Ressourcen bei den Kommunen verbraucht worden, die anders hätten eingesetzt werden können.

Doch letztlich zählt das Ergebnis, und das kann sich sehen lassen!

Informationen im Internet gibt es auf der Homepage des Landkreises Marburg-Biedenkopf unter der Rubrik "Breitband GmbH"






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