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Stadt Amöneburg
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Das Rathaus war wieder einmal fest in der Hand des Karnevals


Traditionell fand auch in diesem Jahr an Weiberfasching die Rathauserstürmung durch den RCC Roßdorf 1983 e.V. statt. Die Karnevalisten hatten ihren "heimtückischen" Überfall auf die Macht dieses Mal sogar dreisterweise in der Oberhessischen Presse angekündigt. Vielleicht sogar deshalb war die Gegenwehr des Magistrats in diesem Jahr besonders mager. Dieser war nicht beschlussfähig und wurde spontan mit dem Mardorfer Ortsvorsteher Heinrich Benner ergänzt, der aber auch gegen den Vorschlaghammer der gegen die Rathaustür geschlagen wurde, nicht wirklich etwas ausrichten konnte. Stattdessen hielt er sich lieber etwas im Hintergrund.

Bürgermeister Michael Plettenberg überzeugte sich davon, dass die Jecken trotz angekündigter Gewalt in Wirklichkeit in friedlicher Mission da waren, und in Wirklichkeit einfach nur Ihren Spaß haben wollten. Sodann zogen etwa 40 Personen konfettiwerfend ins Rathaus ein. Marius Maus, der als Pfarrer verkleidet war, nahm den Bürgermeister und die Stadtpolitik auf die Schippe. Seinen Vortrag trug in der Manier seines leider in 2017 verstorbenen Vaters Stephan Maus vor, der im Fasching gerne den Obermessdiener von Fulda gab.

Als Geschenk und gleichzeitig als Warnung übergab er einen Kanister mit Heizöl in Anspielung darauf, dass in der Mehrzweckhalle in diesem Winter wieder einmal die Heizung wegen "menschlichem Versagens" ausgefallen war.
Während des Vortrags musste der Bürgermeister auf die Knie, bevor er den überdimensionalen Rathausschlüssel an das Roßdorfer Kinderprinzenpaar übergeben durfte. Statt des der Macht beraubten Bürgermeister machten sich dann nach nur knapp einer Dreiviertelstunde die Roßdorfer Karnevalisten wieder aus dem Staub, einschließlich Prinzenpaar und Schlüssel. Sie gaben vor andere Termine zu haben.

Alles in allem war es wieder einmal ein lustiges und wirklich närrisches Treiben ohne großen Sach- und Personenschaden, wenn man von der anschließenden umfangreichen Rathausputzaktion absieht.
Das lag sicherlich auch daran, dass die Stadtverwaltung im Vorfeld vorgesorgt hatte, und sozusagen mit der "Gulaschkanone" zum Angriff blies, so dass die Aktiven des RCC schnell vollgefuttert und müde waren.








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