Schlossruine
Man sieht sie von weitem. Mächtige Schlossmauern aus Basaltsteinen. Am höchsten Punkt des Berges, also 365 m über dem Meeresspiegel, stand es einst. Darin entdeckt man Schießscharten aus Sandstein. Schon die Kelten bauten den Berg an der "Amana" (Ohm) zur befestigten Amanaburch aus. Im Frühmittelalter war es eine militärische Befestigungsanlage.
Unter dem Erzbischof Adalbert (1111-1137) wurde Amöneburg zu einer Mainzer Burg ausgebaut und Burggrafen sorgten für den Schutz der neuen Besitzungen. War es zunächst eine Burg wurde sie im Laufe der Jahrhunderte ein repräsentatives Schloss und hat den 30 jährigen Kries nicht überlebt.
Das Kellergewölbe wird seit 1902 als Wasser-Hochbehälter genutzt und mit Bewegungsmelder erfahren die Gäste durch eine Ansage weitere Informationen.