Stiftskirche und Bonifatius

Im Jahr 721 kam der Missionar Bonifatius nach Amöneburg, hielt sich einige Monate hier auf und hat der Bevölkerung den christlichen Glauben nahegebracht. Er gründete eine kleine Klosterzelle. An dieser Stelle wurde im Jubiläumsjahr 2021 ein Basaltbrocken aufgestellt (im Stiftsgarten). Im Schlossgelände steht eine Figur aus Holz, die uns an diese Zeit erinnert.Sie hat im Sockel folgende Inschrift: Zu Ehren des hl. Bonifatius im Jahr 2013 - Klostergründung im Jahr 721 Burg Amöneburg - Geht in alle Welt -Wanderer Christi -VM

Ende des 13. Jhs. Neubau einer dreischiffigen, gotischen Hallenkirche, die im Jahre 1360 zur Stiftskirche erhoben wurde. Im 30jährigen Krieg stark zerstört, ab 1660 wieder aufgebaut und von 1711-13 im Innern barockisiert. Weitere Schäden im 7jährigen Kriege. 1862 bis auf den massiven Turm abgebrochen, danach Neubau. Diese Stiftskirche, wie sie heute steht, ist eine neugotische Basilika mit Querschiff. Der Chor ist nach Osten ausgerichtet, der aufgehenden Sonne entgegen. Sie ist Johannes dem Täufer gewidmet. Seine Statue und die von Bonifatius befinden sich im Altarraum. Die Kirche wird von 12 Säulen getragen, die an die Apostel erinnern. Farbenfrohe Fenster Bilder im Chorraum faszinieren die Besucher.

Bonifatius
Im Jahr 721 kam Bonifatius, der Missionar aus England, nach Amöneburg und errichtete eine Klosterzelle und gibt somit aufgrund seiner Lebensbiographie der Stadt die urkundliche Ersterwähnung. Er ist die wichtigste historische Persönlichkeit für Amöneburg. Der Überlieferung nach hat er am Fuße der Amöneburg, in der Nähe der Lindaukapelle an der Waschbach die ersten Christen getauft.

 

 Kirche