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Veranstaltungs-Ticker

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Senioren feiern Karneval und RCC erorbert das Rathaus

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Dee Roßdorfer Carnevals-Club (RCC) und die Stadt Amöneburg hatten am vergangenen Mittwoch nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause wieder alle Seniorinnen und Senioren zur traditionellen Prunksitzung eingeladen. Pünktlich um 14.30 Uhr begrüßte Bürgermeister Plettenberg die närrische Seniorenschar in der zur Narrhalla umfunktionierten Mehrzweckhalle Roßdorf.

Von Anfang an merkte man sowohl den närrischen Gästen als auch den Karnevalisten ihre Freude an, nun endlich wieder ausgelassen Karneval feiern zu können. Unter dem diesjährigen Motto "Fasching ohne Maulkorb seh´n, beim RCC wird's wieder geh´n", welches sich eng an das vereinseigene RCC-Faschingslied "Fasching ohne Maulkorb" anlehnt, ließ erahnen, dass die von dem Büttenredner "Dr. Felix" und Büttenrednerin "Kathi Klima" gebrachten Beiträge auch den einen oder anderen zweideutigen Hinweis auf lokale Geschehnisse der letzten zwei Jahre enthielten. Zur Freude aller hatten die Roßdorfer jungen Gardegruppen während der zweijährigen Zwangspause anscheinend keine personellen Verluste zu verzeichnen, denn sowohl die ganz kleinen als auch die älteren Gardistinnen traten alle in beeindruckender Personalstärke bei ihren Darbietungen an und freuten sich ihren "Omas und Opas" ihre einstudierten Tänze zu zeigen. 

Zwar merkte man allen an, dass die gewohnten Abläufe noch immer teilweise etwas "eingerostet" sind, aber das tat der Stimmung unter den Seniorinnen und Senioren und den Karnevalisten keinen Abbruch, sodass es dem RCC wieder einmal gelang, den Senioren einen schönen Karnevalsnachmittag auszurichten.

 

Pünktlich zum Altweiberfasching wurde am späten Donnerstagnachmittag das Amöneburger Rathaus durch die Narrenschar des Roßdorfer Carneval Clubs gestürmt. Da sich aufgrund der langen Pandemiepause der Widerstand in Grenzen hielt, gelang den Narren in diesem Jahr eine Blitzübernahme der Amöneburger Verwaltung, die sie erst am Aschermittwoch wieder abgeben. Da die letzte närrische "Amtsübernahme" in der Amtszeit von Bürgermeister Plettenberg war, erfolgte aus diesem Anlass auch eine letzte "närrische Abrechnung". Nachdem der Bürgermeister bereit war, die in den Friedenverhandlungen geforderten 150 Liter Bier an das närrische Volk zu spendieren, wurde der Friedensvertrag dann mit einer kleinen Friedensfeier besiegelt.

 

Fotoserien

Seniorenfasching und Rathauserstürmung (DO, 10. Juli 2025)