Am 01. September kamen etwa 90 Seniorinnen und Senioren aus dem gesamten Stadtgebiet in den Genuss eines Erbsensuppenessens aus der Gulaschkanone. Die Idee dazu kam vom Bürgerverein Leben und Altwerden. Die Patenschaftskompanie der Stadt Amöneburg, die Stabs- und Fernmeldekompanie der DSK aus Stadtallendorf, nahm diese Idee dankend auf und kümmerte sich maßgeblich im die Organisation. Die Stadt Amöneburg schloss sich an und unterstützte diese tolle Veranstaltung im Rahmen ihrer Möglichkeiten und stellte das Bürgerhaus Mardorf zur Verfügung.
Auch der Bürgerbus kam zum Einsatz, und die ehrenamtlichen Fahrer brachten eine Reihe von Gästen zum Essen und auch wieder wohlbehalten nach Hause, und warben zugleich für die Nutzung des Bürgerbusses an den Montagen und Freitagen.
Die Bundeswehr nutze die Gelegenheit in einem Lichtbildervortrag mit eingespielten Videosequenzen über Ihren Auftrag, speziell den der DSK zu berichten. Dies übernahm auf sehr sympathische Art der Kompaniechef Hauptmann Ingo Teich, der erst seit wenigen Monaten die Kompanie führt.
Mitgebracht hatte die Bundeswehr nicht nur die Feldküche, in der standesgemäß die leckere Erbsensuppe zubereitet wurde, sondern auch einige Fahrzeuge darunter den kleinen Panzer Wiesel II, der eigens von Stadtallendorf über die Straße nach Mardorf gerollt war. So bestand ausführlich Gelegenheit mit den Soldatinnen und Soldaten ins Gespräch zu kommen, und kompetente Antworten auf alle Fragen zu bekommen.
Die Senioren fanden es toll und waren rundum zufrieden.
Zu guter Letzt hatte die Patenschaftskompanie sogar noch eine Spende im Gepäck. So übergaben Hauptmann Teich und Kompaniefeldwebel Oberstabsfeldwebel Bieker einen Scheck über 500,- € an den Bürgerverein Leben und Altwerden. Hintergrund ist, dass die Soldatinnen und Soldaten regelmäßig zum Blutspenden ins Marburger Klinikum fahren. Die von dort erhaltenen Aufwandsentschädigungen werden nicht ausgeschüttet, sondern gesammelt und an soziale Initiativen gespendet. Eine gelungene Überraschung!