Mit mehr als 69.000 Euro unterstützt das Land Hessen die Stadt Amöneburg bei der Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf hocheffiziente LED-Technologie. Dies teilte Wirtschafts- und Energieminister Tarek Al-Wazir am Donnerstag in Wiesbaden mit. Der Förderbescheid ging bereits am 30.05. im Rathaus ein, was Bürgermeister Michael Plettenberg dann direkt in der Sitzung des Haupt-, Finanz- und Sozialausschusses berichten konnte.
"Wer die Straßenbeleuchtung modernisiert, kann einen Großteil der kommunalen Stromkosten einsparen und zusätzlich die CO2-Emissionen senken. Eine Umrüstung nützt also dem kommunalen Haushalt, aber ebenso auch dem Klima und der Umwelt", erklärte Minister Al-Wazir. "Die Straßenbeleuchtung macht bis zu 50 Prozent der Stromkosten einer Kommune aus. LED-Technik kann diese um 70 bis 80 Prozent verkleinern. Das rechnet sich", so der Minister.
Im gesamten Stadtgebiet rüstet die Kommune 588 Straßenleuchten auf hocheffiziente LED-Technologie um. Dies reduziert den Stromverbrauch erheblich, die neuen Leuchten benötigen weniger als ein Viertel des Stroms der bisherigen Straßenbeleuchtung. Die Umrüstung spart der Atmosphäre jährlich rund 50 Tonnen CO2.
Das Land Hessen trägt 30 Prozent der Kosten für die Umstellung auf LED-Straßenbeleuchtung. Amöneburg ist Mitglied des kommunalen Bündnisses "Hessen aktiv: Die Klima-Kommunen". Deshalb beinhaltet die Förderung einen Zuschlag in Höhe von 10 Prozent.
Aktuell wartet die Stadt noch auf die ebenfalls beantragt Förderung durch den Bund. Wenn diese bewilligt ist, kann es losgehen, die Ausschreibungsunterlagen liegen schon in der Schublade. Die geschätzte Gesamtinvestition beträgt etwa 240.000 €, die die Stadt über einen Haushalterst und einen neuen Ansatz im Haushalt 2022, der kürzlich genehmigt wurde, bereitstellt. Der kommunale Eigenanteil liegt am Ende bei etwa 100.000 €, die sich auch wirtschaftlich schnell amortisieren werden. Hier schlagen neben den erheblich niedrigeren Stromverbräuchen auch die geringeren Wartungskosten zu Buche.
"Mit diesem Projekt kann die Stadt nun endlich den bereits vor Jahren begonnen Prozess fortsetzen" freut sich Bürgermeister Michael Plettenberg, der daran erinnert, dass in einem früheren Projekt bereits etwa 200 Lampen auf LED umgestellt worden waren. Da die Stadt damals viele Leuchten aus Ersparnisgründen nur mit einem statt zwei Leuchtmitteln, und damit auf halber Leistung betrieb, waren weitere Fördermittel damals nicht möglich. Später entschied man sich bei größeren Reparaturen sukzessive Leuchten zu tauschen, da die Sache sehr kostenintensiv war. Doch das dauerte dem Magistrat zu lange, so dass er eine Beschleunigung der Lampenumrüstung auf den Weg brachte, nachdem doch wieder Fördergelder beantragt werden konnten. Flankiert und unterstützt wurde diese Initiative durch einen Antrag der Fraktionen in der Stadtverordnetenversammlung, die das Thema ebenfalls als sehr wichtig ansah.
Um in den Genuss der Fördermittel zu kommen, musste die Stadtverwaltung eine umfangreiche Bestandsanalyse und ein Lichtkonzept erstellen. Dazu bediente sie sich dem Unternehmen Lightplus aus Usingen, die hier hervorragende Arbeit machte und auch auch sehr erfahren im Umgang mit den Fördermittelgebern zeigte.
Sven Dressel von LightPlus stellte das Projekt am 31. Mai im zuständigen Fachausschuss der Stadtverordnetenversammlung kompetent vor. Die Präsentation findet sich auf der Internetseite der Stadt Amöneburg.
Derzeit befasst sich Sven Dressel auch mit der Kirchenbeleuchtung der Stiftskirche in Amöneburg. Mit der Neufassung des Bundesnaturschutzgesetzes, die bereits seit März 2022 gilt, sind neue Regeln für die Beleuchtung von Gebäuden und Objekten in Kraft getreten. Leider fehlt noch die technische Verordnung, mit der das umgesetzt werden kann. Auf jeden Fall steht fest, dass eine Investition erforderlich sein wird, wenn man die Kirchenbeleuchtung aufrechterhalten wird. Bei der Stiftskirche teilen sich die Kirche, die Stadt und die Amöneburger Vereine die Kosten.
Um in den Genuss der Fördermittel zu kommen, musste die Stadtverwaltung eine umfangreiche Bestandsanalyse und ein Lichtkonzept erstellen. Dazu bediente sie sich dem Unternehmen Lightplus aus Usingen, die hier hervorragende Arbeit machte und auch auch sehr erfahren im Umgang mit den Fördermittelgebern zeigte.
Sven Dressel von LightPlus stellte das Projekt am 31. Mai im zuständigen Fachausschuss der Stadtverordnetenversammlung kompetent vor. Die Präsentation findet sich auf der Internetseite der Stadt Amöneburg.
Derzeit befasst sich Sven Dressel auch mit der Kirchenbeleuchtung der Stiftskirche in Amöneburg. Mit der Neufassung des Bundesnaturschutzgesetzes, die bereits seit März 2022 gilt, sind neue Regeln für die Beleuchtung von Gebäuden und Objekten in Kraft getreten. Leider fehlt noch die technische Verordnung, mit der das umgesetzt werden kann. Auf jeden Fall steht fest, dass eine Investition erforderlich sein wird, wenn man die Kirchenbeleuchtung aufrechterhalten wird. Bei der Stiftskirche teilen sich die Kirche, die Stadt und die Amöneburger Vereine die Kosten.