Für das gemeinsame Klimaschutzmanagement der Kommunen Amöneburg, Kirchhain, Rauschenberg, Wohratal und Neustadt wird aktuell Personal gesucht. Die Stadt Kirchhain hat dabei die Federführung übernommen.
Angesichts der immer deutlicher werdenden Auswirkungen des Klimawandels haben sich die fünf Städte und Gemeinden entschlossen, die Aktivitäten zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes deutlich zu verstärken und entsprechende Fördermittel des Bundes über die Kommunalrichtlinie zu nutzen. Für die Umsetzung des Konzepts ist die Einrichtung eines Klimaschutzmanagements mit zwei Stellen gemeinsam mit den Städten Amöneburg, Neustadt, Rauschenberg und der Gemeinde Wohratal, geplant. Das Klimaschutz-management wird als Stabsstelle in der Stadt Kirchhain eingerichtet.
Der Kernpunkt des Klimaschutzmanagements liegt in der Beratung und Motivation von Gebäudeeigentümern zur Umsetzung von Maßnahmen zur energetischen Modernisierung. Aber auch die Handlungsfelder Mobilität, Erneuerbare Energien, Stadtentwicklung und Bildung zählen zu den Aufgabenbereichen.
Vorbehaltlich der Bewilligung der Fördermittel, im Rahmen des von der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) geförderten Projekts "Anschlussvorhaben Klimaschutz-management" ist die bei der Stadtverwaltung Kirchhain angesiedelte Stabsstelle Klimaschutzmanager (m/w/d) und Techniker (m/w/d) zu besetzen. Es handelt sich jeweils um eine zunächst bis 30.06.2024 befristete Vollzeitstelle. Eine Verstetigung des Aufgabengebietes über den Förderzeitraum hinaus wird angestrebt. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 39 Stunden.
Hier finden Sie den Link zu dem in 2021 erstellten Klimaschutzkonzept für die Stadt Amöneburg.